Azubis aus anderen EU-Staaten sind willkommen in Sachsen

"Sachsen ist Einwanderungsland und soll es bleiben" so Morlok

Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP) ruft sächsische Projektträger auf, sich bei der Fortsetzung des Sonderprogramms "MobiPro-EU" des Bundes zu beteiligen, mit dem junge Menschen aus anderen EU-Staaten bei einer Berufsausbildung in Deutschland unterstützt werden.

"Im Freistaat eröffnen sich für junge Menschen vielfältige Möglichkeiten zur Berufsausbildung und immer bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sachsen hat seit drei Jahren einen positiven Wanderungssaldo und ist attraktiv als Ort zum Leben, Arbeiten - oder eben für eine Ausbildung", so Staatsminister Morlok. "Uns sind junge Menschen aus dem Ausland herzlich willkommen, die auf das bewährte Duale Ausbildungssystem und auf die guten Jobchancen in Sachsen setzen. Ich denke dabei vor allem auch an Jugendliche aus den mittel- und osteuropäischen Ländern wie Ungarn und Slowakei."

Im Rahmen des Sonderprogramms MobiPro-EU erhalten junge Menschen aus der EU eine finanzielle Unterstützung für z.B. eine ausbildungsvorbereitende Sprachförderung oder zur Sicherung des Lebensunterhalts während der Dauer der Ausbildung bzw. des Praktikums. Reisekosten werden ebenfalls gefördert. Betreut werden sie durch entsprechende Trägerprojekte. Die Projektträger sind jetzt aufgefordert, entsprechende Angebotsvorschläge zu machen.

"Ich ermuntere die Projektträger in Sachsen ausdrücklich, Konzepte mit der hiesigen Wirtschaft zu erarbeiten und einzureichen. Ich bin überzeugt, dass dabei attraktive Angebote für junge Menschen aus den EU-Staaten entstehen", so Staatsminister Morlok weiter.

Projektträger finden alle notwendigen Informationen auf der gemeinsamen Internetseite von BMAS und BA unter www.thejobofmylife.de

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr