Mitarbeiter der Cottbuser Stadtverwaltung zu Besuch im russischen Lipezk

Mitarbeiter der Cottbuser Stadtverwaltung zu Besuch im russischen Lipezk

Arbeitsbesuch in der russischen Partnerstadt Lipezk erfolgreich beendet

Zwei Mitarbeiter der Cottbuser Stadtverwaltung kehrten am Sonntag von einem Besuch der russischen Partnerstadt zurück. Fachbereichsleiter Egbert Thiele und die Architektin Doreen Mohaupt waren Gäste des Lipezker Bürgermeisters Michail Gulewski.

Aus Anlass des Lipezker Stadtgeburtstages, den man dort traditionell mit einem zünftigen Stadtfest und gemeinsam mit dem Tag des Metallurgen feiert, fand in diesem Jahr eine interregionale wissenschaftlich-praktische Konferenz zum Thema "Kommunale Selbstverwaltung als strategische Ressource der Stadtentwicklung" statt. Aufgewertet wurde die Konferenz durch die Teilnahme von Moskauer Regierungsvertretern sowie Abgeordneten der russischen Staatsduma. Kommunale Verwaltungschefs aus ganz Russland haben von ihrer Arbeit berichtet und mit Spannung auch die Erfahrungen aus Cottbus aufgenommen.

Lipezk mit aktuell 508.000 Einwohnern, am Fluss Woronesh im Bereich der Schwarzbodenregion im Süden Moskaus gelegen, ist mit einem beachtlichen Industrieareal, einer Sonderwirtschaftszone und großen Wohngebieten immer noch eine Stadt im Wachsen. Auf der Stadtentwicklungskonferenz am 18. Juli, an der auch Städte wie Kursk, Minsk, St. Petersburg und Tula teilnahmen, standen Fragen zum bürgerschaftlichen Engagement im Mittelpunkt. Cottbuser Erfahrungen waren dabei sehr gefragt.

Im Rahmen des Stadtgeburtstages am 20. Juli nahmen die beiden Cottbuser auch am Stadtfest, an der Eröffnung des "9. Schwimmbads" im Ortsteil Matyrski, an der Freigabe eines großen Sportzentrums sowie am traditionellen Bürgermeisterempfang teil. Gelegenheit für die Cottbuser Gäste, die Grußworte des Cottbuser Oberbürgermeisters Frank Szymanski zum 311. Geburtstag Lipezks zu überbringen. "Kontinuität in der Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene hat auch für uns in Cottbus Priorität in der Städtepartnerschaftsarbeit", so die Botschaft.

Quelle: PM der Stadt Cottbus