FttH-Hochgeschwindigkeitsnetz für Grünewalde

Mit Lichtgeschwindigkeit auf die Grünewalder Datenautobahn

Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Roland Pohlenz, Ortsvorsteher Reinhard Lanzke, Gesellschafter der LKG Heinz-Peter Labonte und Bernd Nitzschner beim Start der Grünewalder Datenautobahn Als einer der ersten Orte im ländlichen Bereich Brandenburgs ist in Grünewalde im Beisein von Vertretern aus Politik und Wirtschaft ein hochmodernes Glasfasernetz in Betrieb genommen worden.

"Glasfaserverkabelung bis zum Haus ist derzeit die modernste Art des Internetanschlusses, und ermöglicht nunmehr Bandbreiten von 100 Mbit`s und mehr", so Bürgermeister Roland Pohlenz. "Gerade für die im Ort ansässigen zahlreichen Unternehmen ist ein schneller Datentransfer unerlässlich für die wirtschaftliche Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit. Aber auch die Einwohner des Ortsteils und die Gäste des Naherholungsgebietes "Grünewalder Lauch" können zukünftig diese schnelle Datenautobahn nutzen", unterstreicht der Bürgermeister in seiner Ansprache.

Einheimisches Unternehmen errichtet FttH-Hochgeschwindigkeitsnetz

In einem in Brandenburg wohl einzigartigen Musterprojekt errichtet das innovative, mittelständische Unternehmen LKG Lausitzer Kabelbetriebsgesellschaft mbH aus Lauchhammer in Zusammenarbeit mit der Stadt, der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH und Partnern wie der Firma Elektroinstallation Roland Mittag GmbH und der Agrargenossenschaft Elster-Pulsnitz e.G. aus Frauendorf in Grünewalde ein FttH-Hochgeschwindigkeitsnetz und überbietet damit erheblich die Vorgaben der Bundesregierung und der EU zur Breitbandversorgung.

Durch die koordinierten Tiefbauarbeiten für die Verlegung von Niederspannungsleitungen, Straßenbeleuchtungskabel und Leerrohren für das Breitbandnetz entstanden umfangreiche Synergieeffekte der beteiligten Firmen. Diese Mitverlegung war auch Grundlage für die Förderung dieses Projektes durch das Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg. Die hohen Übertragungsmengen können durch die Anbindung an das Kommunikationsnetz der nahe gelegenen Opal-Erdgasleitung bereitgestellt werden.

Die ersten Kunden wurden mit dem symbolischen Knopfdruck der Gesellschafter der LKG Bernd Nitzschner und Heinz-Peter Labonte, Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Roland Pohlenz und Ortsvorsteher Reinhard Lanzke an das Grünewalder Glasfasernetz angeschlossen. Die Hälfte der Haushalte des Ortsteils hat schon vor dem offiziellen Start ihre Absicht bekundet, das gerade einmal 0,1mm starke Lichtwellenkabel im Haus haben zu wollen. Es ist geplant, das Projekt bis Ende des zweiten Quartals 2015 abzuschließen. Das Unternehmen investiert rund eine Million Euro, davon 750.000 Euro Eigenmittel.

BU: Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Roland Pohlenz, Ortsvorsteher Reinhard Lanzke, Gesellschafter der LKG Heinz-Peter Labonte und Bernd Nitzschner beim Start der Grünewalder Datenautobahn

Quelle: PM der Stadt Lauchhammer