Strukturwandel in der Lausitz

Strukturwandel in der Lausitz hat bereits erhebliche Fortschritte gemacht

Strukturwandel in der Lausitz Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat in der Debatte über Konzepte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Lausitz heute darauf hingewiesen, dass der Strukturwandel in der Region bereits erhebliche Fortschritte gemacht hat. "Viele strukturprägende Unternehmen in der Lausitz sind Branchen zuzurechnen, die nicht zum Braunkohlesektor gehören. Das zeigt, dass der Strukturwandel in Lausitz weiter fortgeschritten ist, als dies häufig wahrgenommen wird."

Der Minister verwies darauf, dass die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 20 Jahre in der Lausitz inzwischen dazu geführt habe, dass das Bruttoinlandsprodukt der Region das Niveau aller ostdeutschen Flächenländer erreicht habe. "Es hat sich ein hoher Industrieanteil herausgebildet mit einer Reihe von Zentren - insbesondere den Regionalen Wachstumskernen - in denen auch weiterhin eine positive industriell-gewerbliche Entwicklung zu erwarten ist. Gleichzeitig entsteht im Lausitzer Seenland eine spektakuläre Wasserlandschaft aus 23 künstlichen Seen mit einer Gesamtfläche von über 13.000 Hektar. Insbesondere für den Wassertourismus ergeben sich hier einmalige Chancen. Dieser Prozess wird sicher noch einige Jahre dauern. Der Grundstein - die Infrastruktur der Region - ist jedoch bereits gelegt."

Sowohl bei der industriellen wie auch bei der touristischen Entwicklung unterstützt die Landesregierung die Akteure vor Ort beispielsweise mit der Finanzierung regionaler Entwicklungskonzepte, der Förderung von Forschung und Innovation und bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs. Auch das operationelle Programm 2014-2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung zeigt deutlich, dass sich die Landesregierung der Herausforderung des Strukturwandels - nicht nur - in der Lausitz bewusst ist.", so der Minister.

"Vorteilhaft für die Lausitz ist auch, dass die zu Beginn der Legislaturperiode auf den Weg gebrachte Clusterstrategie mittlerweile auch Projekte umfasst, die über die Ländergrenzen hinausgehen. So arbeitet die ZukunftsAgentur Brandenburg eng mit der Wirtschaftsförderung Sachsen zusammen, auch die regionalen Wirtschaftsförderer und die Kammern sind in zahlreichen Gremien vernetzt, um den Strukturwandel in der Lausitz weiter voranzubringen", sagte Christoffers.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg