Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden-Prag

Gemeinsame Projektgesellschaft soll Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden-Prag voranbringen

Staatsminister Morlok empfängt den tschechischen Verkehrsminister Prachař

Fortschritt im Ausbau der Verkehrswege Sachsen - Tschechien: Staatsminister Sven Morlok hat heute den tschechischen Verkehrsminister S.E. Ing. Antonín Prachař und eine begleitende Delegation empfangen. Beide Minister unterzeichneten eine Erklärung zur Gründung einer Projektgesellschaft, die das Vorhaben Hochgeschwindigkeits-Schienenverbindung zwischen Dresden und Prag voranbringen soll.

"Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden - Prag ist ein langfristiges, zukunftsweisendes und für den Freistaat bedeutsames Projekt innerhalb des Transeuropäischen Verkehrsnetzes. Deshalb haben wir das Vorhaben auch in den Landesverkehrsplan aufgenommen", erklärte Morlok. "Dazu gehört eine Tunnelquerung unter dem Erzgebirge. Dieses hoch komplexe Projekt braucht eine fundierte und professionelle Planung und eine enge Abstimmung zwischen den Projektpartnern. Dies wollen wir mit der gemeinsamen Projektgesellschaft sicherstellen."

Inhalt der Vereinbarung sind unter anderem die eng abgestimmte Koordinierung und die Erarbeitung einer Studie zur Planung und Umsetzung einzelner Maßnahmen bezüglich der Hochgeschwindigkeitsverbindung, die später sowohl von Güter- als auch Personenzügen genutzt werden soll.
Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung dokumentieren der sächsische Staatsminister und der tschechische Verkehrsminister das weitere Vorgehen bezüglich dieses grenzüberschreitenden Schieneninfrastrukturprojekts.

Weitere Themen des Treffens waren der aktuelle Stand beim Autobahnbau Dresden-Prag auf tschechischer Seite, sowie die Schiffbarkeit der Bundeswasserstraße Elbe.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr