Ausbau der B 115 nördlich Rietschen kann starten

Für den Ausbau der B 115 nördlich Rietschen besteht nun Baurecht

Damit kann der letzte noch unsanierte Abschnitt zwischen Weißkeißel und Rietschen in Angriff genommen werden. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) bereitet nun die Ausschreibung der Bauleistungen vor. Die Ausschreibung kann beginnen, sobald nach Beschluss des Bundeshaushalts durch den Deutschen Bundestag die Mittel bereitgestellt werden. Im Herbst 2014 sollen mit den erforderlichen Baumfällungen die Baumaßnahmen beginnen. Die Bauzeit wird rund zwei Jahre betragen.

"Die B 115 ist eine wichtige regionale Straßenverbindung, vor allem für die Anbindung an die A 4 im Süden und an die A 15 im Norden. Ich freue mich, dass wir mit den bauvorbereitenden Leistungen noch in diesem Jahr beginnen können", so Verkehrsminister Sven Morlok. "Durch den Ausbau und insbesondere den Anbau eines Geh- und Radweges wird sich die Verkehrssicherheit in diesem Bereich wesentlich verbessern und die Radweglücke zwischen Rietschen und Weißkeißel wird geschlossen."

Um die Planung und Umsetzung der Maßnahme zu beschleunigen, wurde der zweite Bauabschnitt in zwei Teilabschnitte unterteilt. Damit konnte für den ersten Teilabschnitt (Unfallschwerpunkt) schnell und unbürokratisch Baurecht erlangt werden. Zunächst wird ein 3,1 Kilometer langer Abschnitt umgesetzt, der sich an den nördlich gelegenen fertig gestellten 1. Bauabschnitt anschließt. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf ca. 4,9 Millionen Euro und müssen aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt werden.

Für den zweiten ca. ein Kilometer langen Teilabschnitt ist ein Baurechtsverfahren erforderlich, in dessen Rahmen unter anderem eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Der Freistaat setzt sich für die zeitnahe Einordnung des Vorhabens in die jährlichen Bauprogramme des Bundes ein, sobald das Baurecht vorliegt.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr