Lausitzer Weinreise zur 20. Brandenburger Landpartie

Weinbaubetriebe der Lausitz öffnen die Türen zur Brandenburger Landpartie

http://www.lausitz-branchen.de/medienarchiv/cms/upload/2014/juni/Brandenburger_Landpartie_2014.jpg An der Landpartie nehmen insgesamt zehn Weinbaubetriebe erstmals teil. Sie sind vor allem im Süden des Landes beheimatet und laden Besucher ein, das sich wieder entwickelnde Weinland Brandenburg zu erkunden. Gemessen an den 102 Tausend Hektar, auf denen in ganz Deutschland Wein angebaut wird, nehmen sich die 30 Hektar, auf denen in Brandenburg Rebstöcke stehen, sehr bescheiden aus. Dr. Andreas Wobar aus Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) ist dabei, sich ein Standbein als Winzer zu schaffen. In den letzten beiden Jahren hat er an einem Sonnenhang des zukünftigen Großräschener Sees Weinreben gepflanzt. Noch bis 2015 wird der See geflutet und das Wasser kommt den Weinreben näher. Zur Landpartie wird es erstmals eine Bustour geben, die an den Großräschener IBA-Terassen beginnt und endet. Nach einer Weinbergführung durch Andreas Wobar gibt es eine Weinprobe von Brandenburger Weinen. Die erste eigene Weinlese in Großräschen wird es voraussichtlich in diesem Herbst geben. Vom Weinberg in Großräschen geht es weiter nach Klein Oßnig zum "Sonnenhügel". Dort werden selbst erzeugte Weine verkostet. Nach etwa drei Stunden endet die Weinreise wieder an den IBA-Terrassen in Großräschen. Um Voranmeldungen für diese Tour am 14. Juni wird gebeten unter www.iba-tours.de.

Weitere Weinberge öffnen am Landpartie-Sonntag - so die im Schliebener Land (Elbe-Elster), die das Finale der Schliebener Radpartie bilden. Der Weinbergverein Zesch am See ist auf Besucher eingestellt. Der Gubener Weinbauverein (Spree-Neiße) präsentiert sich im Schenkendöberner Ortsteil Lauschütz gemeinsam mit dem Landwirtschaftsbetrieb Müller. In Neuzelle (Oder-Spree) lädt der Klosterwinzerverein zu Weinbergsführungen ein. Am gesamten Landpartiewochenende hat auf dem Werderaner Wachtelberg (Potsdam-Mittelmark) die Weintiene geöffnet.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg