Neuer Tarifvertrag für die sächsische Holz- und Kunststoffwirtschaft

3 Prozent mehr Geld in der Holz- und Kunststoffwirtschaft für Sachsen

Neuer Tarifvertrag für die sächsische Holz- und Kunststoffwirtschaft Die IG Metall und der Verband der Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie Sachsen e.V. (VHKS) einigte sich am Dienstagabend in Dresden auf eine Einkommenserhöhung von 3 Prozent plus 160 Euro Einmalzahlung für die Monate Mai bis August. Ab September erhalten die Beschäftigten dann drei Prozent mehr Geld.

Das Facharbeiter-Eckentgelt in der Holzindustrie beträgt somit ab September 2.141,10 Euro. In der Spielwaren- und Kunststoffindustrie erhöhen sich die Einkommen ebenfalls zeitgleich um 3 Prozent. Hier beträgt das neue Facharbeiter-Eckentgelt ab September 1.999,86 Euro. Die neuen Tarife gelten für rund 3.500 Beschäftigte in Sachsen und haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2015.

Die Tarifvertragsparteien vereinbaren eine beiderseitige Erklärungsfrist bis zum 17.06.2014. Die IG Metall-Tarifkommission stand einstimmig zu diesem Ergebnis.

Markus Plagmann, IG Metall Bezirkssekretär und Verhandlungsführer für die Holzwirtschaft sagte: "Dieser Abschluss markierte die äußerste Kompromisslinie. Bei sehr unterschiedlicher konjunktureller Lage in der Holz- und Kunststoffbranche ist dies eine angemessene Einkommenserhöhung für die Beschäftigten."

In Sachsen arbeiten rund 8000 Beschäftigte in der industriellen Holz- sowie Kunststoffverarbeitung. Etwa für die Hälfte der Beschäftigten dienen die Flächentarifverträge als Orientierung ihrer Bezahlung oder sie haben direkte Tarifanbindung mit der IG Metall.

Quelle: PM der IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen