Freie Fahrt für Filmland Brandenburg

Mystisch und geheimnisvoll präsentiert sich der Spreewald nicht nur während der Krimikahnfahrt  Foto Konrad Langer

Was haben Spreewaldkrimi, Polizeiruf 110 und The Monuments Man gemeinsam?

Sie wurden alle im Filmland Brandenburg gedreht. Kino- und Fernsehfilme werden nicht nur im Studio in Babelsberg gedreht, sondern im häufiger auch an Originalschauplätzen in allen Landesteilen. Wenn hierbei auf öffentlichen Straßen gefilmt werden soll, ist eine Allgemeine Drehgenehmigung erforderlich. Die Anzahl der erteilten Drehgenehmigungen hat sich von 29 in 2012 auf 49 im Jahr 2013 erhöht.

Im Frühling und Sommer ist Hochsaison für Film- und Fernsehproduktionen. Für Dokumentarfilme, große nationale und internationale Produktionen finden sich in Brandenburg sehr beliebte Filmmotive. Es gibt kaum eine landschaftlich reizvolle Region, die nicht entdeckt wurde. Alleen stehen ganz oben in der Motiv-Hitliste. Es lohnt sich also, beim Fernsehen oder im Kino einmal genauer hinzuschauen.

Allein im Jahr 2013 wurden 47 Kino- und Fernsehfilme in Brandenburg gedreht. Die Reihe Polizeiruf 110 wurde beispielsweise im Havelland, im Barnim oder auch in Oder-Spree gedreht. Im Spreewaldkrimi sind Orte, Straßen und Landschaften des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu sehen. Aber auch große internationale Filme wie "Die Bücherdiebin" oder "The Monument Man" wurden an Originalschauplätzen in Potsdam-Mittelmark, Oberhavel oder Märkisch-Oderland gedreht

Eine wichtige Voraussetzung für Filmteams ist vor allem bei Filmaufnahmen auf öffentlichen Straßen eine Genehmigung gemäß § 29 der Straßenverkehrsordnung (übermäßige Straßenbenutzung). Hierfür sind die Straßenverkehrsbehörden in den Landkreisen, Städten und Gemeinden zuständig. Wenn jedoch mehrere Drehorte open air an unterschiedlichen Orten in Brandenburg genutzt werden sollen, erteilt das Ministerium eine Allgemeine Drehgenehmigung für das gesamte Land.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg