ILA-CareerCenter vielfältigen Berufe in der Luft- und Raumfahrtindustrie

Mit gut ausgebildeten Fachkräften Wettbewerbsfähigkeit sichern

Minister Christoffers informiert sich bei Rundgang im CareerCenter auf der ILA

"Die Luft- und Raumfahrtindustrie in der Hauptstadtregion ist bestens aufgestellt. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Umso wichtiger ist es, dass die Branche im drittgrößten deutschen Branchenstandort über genügend gut ausgebildete Fachkräfte verfügt. Das ILA-CareerCenter ist eine geeignete Plattform, um Schüler, Studenten und Absolventen ebenso wie motivierte Quereinsteiger für einen der vielfältigen Berufe in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu interessieren." Das sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers heute bei einem Besuch des CareerCenters auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Schönefeld.

Im CareerCenter in Halle 5 stellen sich Branchengrößen ebenso wie Mittelständler aus der Hauptstadtregion vor und informieren über Ausbildungswege und Berufsbilder der Luft- und Raumfahrtindustrie. "Die Besucher bekommen so einen guten Überblick über die Berufsperspektiven in dieser wichtigen Wachstumsbranche. Junge Leute können erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen. Und den Firmen bietet sich die Möglichkeit, potenzielle Bewerber bereits in Augenschein zu nehmen", sagte der Minister. Lobend äußerte er sich zudem darüber, dass an den Ständen im CareerCenter auch junge Beschäftigte selbst über ihren beruflichen Alltag berichten und damit einen Einblick in die Berufspraxis gewähren.

Die Bedeutung der Fachkräftesicherung könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, sagte der Minister. Gut ausgebildete Mitarbeiter seien die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen und ein wichtiger Standortfaktor für die Investorenwerbung. In welch großen Umfang die Branche Fachkräfte - Ingenieure und Facharbeiter ebenso wie Wissenschaftler - benötige, lasse sich allein schon an der Entwicklung der vergangenen zwei Jahre ablesen. "Seit der ILA 2012 ist die Zahl der Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie um zehn Firmen auf nun 130 Unternehmen angewachsen, die Zahl der Mitarbeiter hat sich im gleichen Zeitraum von 6.000 auf rund 7.500 erhöht", sagte Christoffers. Insgesamt beschäftigt die Luftfahrtbranche mehr als 17.000 Menschen in der Region.

Christoffers verwies darauf, dass das Themenfeld "Arbeit" eine zentrale Säule in der Arbeit der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) und der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sei. Mit der Integration der Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) in ZAB und ILB zum Jahresbeginn 2014 werde die Beratung und Förderung von Wirtschaft und Arbeit im Land Brandenburg nun aus einer Hand geboten. "Durch diese schlagkräftige One-Stop-Agency haben wir landesseitig die Weichen dafür gestellt, die Fachkräftesicherung bestmöglich unterstützen zu können", hob der Minister hervor.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg