Planungsarbeiten für Kupferschiefer Lausitz in die USA verlegt

Planungsarbeiten für das KSL-Projekt übernimmt Muttergesellschaft Minera S.A. in Washington D.C. (USA)

Vor dem Hintergrund des weiterhin stagnierenden bis rückläufigen Kupferpreises hat die Muttergesellschaft Minera S.A. mit Sitz in Washington D.C. beschlossen, die Planungsarbeiten für das KSL-Projekt ab diesem Sommer aus den USA fortzuführen. Im Laufe der kommenden Monate wird die Geschäftsstelle in der Langen Straße in Spremberg geschlossen. Der Unternehmenssitz wird in der Region beibehalten.

Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH bleibt als Unternehmen weiter bestehen, ebenso wie das Ziel, in der Lausitz künftig Kupfererz abzubauen. In den USA wird das Team der Muttergesellschaft Minera S.A. die Ansprache und Gewinnung potenzieller Partner, die Projektfinanzierung sowie die Auswertung aller gewonnenen Daten vorantreiben. Die Kartierungsarbeiten als Grundlage für das Raumordnungsverfahren werden vor Ort fortgeführt. Das Büro in der Spremberger Langen Straße besteht noch bis Ende August. Das derzeitige Team von drei Mitarbeitern wird bis dahin aufgelöst.

"Das Kupfer-Projekt in der Lausitz ist für die Minera S.A. von hohem Interesse, aber wie bereits 2012 angekündigt, sind für den weiteren Erkenntnisgewinn zur Lagerstätte und zum geplanten Abbau zusätzliche Bohrungen und Feldaktivitäten notwendig. Entscheidend für den Zeitpunkt sind sowohl eine langfristig positive Kupferpreisentwicklung als auch technologische Verbesserungen hinsichtlich der Abbaumethoden", erläutert Elke Groterhorst, Geschäftsführerin der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH.

Bislang hat die Minera S.A. etwa 32 Millionen Euro in das Projekt der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH investiert und zahlreiche Genehmigungs- und Erkundungsmaßnahmen, wie Bohrungen und eine 3D-Seismik des tieferen Untergrundes, durchgeführt.

Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH informiert die Öffentlichkeit rechtzeitig über jede weitere Unternehmensentwicklung und den Fortgang der Planungsarbeiten.

KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH

Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH ist ein Bergbauunternehmen in der Mitte Europas. Es ist ausgerichtet auf den Abbau von Kupfererz in der Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife im brandenburgischen Spree-Neiße-Kreis sowie einem angrenzenden Gebiet in Sachsen. Seit September 2009 wurden drei Erkundungsbohrungen im Erlaubnisfeld durchgeführt. Im Mai 2010 wurde der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH der Abbau der Lagerstätte durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) in Cottbus bewilligt. Anfang 2011 erteilte das Sächsische Oberbergamt in Freiberg die Bewilligung für den sächsischen Teil der Lagerstätte. Zwischen Februar und März 2011 wurden im Auftrag der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH seismische Erkundungen im Gebiet Spremberg durchgeführt. Im Juni 2012 hat die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren für das Kupferbergwerk Spremberg stattgefunden. Weitere Informationen unter www.kslmining.com.

Quelle: PM KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH