48 Stunden Elbe-Elster-Land

Blick auf das Schloss Doberlug, Elbe-Elster-Land

VBB-Angebots "48 Stunden Brandenburg" für Region Elbe-Elster-Land

Ein Wochenende rund um Doberlug-Kirchhain 21.-22.06.2014 

Im Rahmen des VBB-Angebots "48 Stunden Brandenburg" können Gäste an einem Wochenende gebündelt touristische Attraktionen der Region Elbe-Elster-Land mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfahren.

Die Rundreise beginnt am Bahnhof, wo Sie von buntem Markttreiben empfangen werden. Dort starten die Busse der Verkehrsmanagement Elbe-Elster. Erste Station ist Schloss Doberlug, Ort der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung. Nach zahlreichen Umbauten und Sanierungsarbeiten in den letzten Jahren präsentiert sich das restaurierte Renaissanceschloss Doberlug mit seiner strahlend weißen Fassade und macht neugierig darauf, wie es wohl von innen aussieht. Als weltweit erste kulturhistorische Ausstellung wird die Erste Brandenburgische Landesausstellung die spannungsreiche Beziehungsgeschichte der Nachbarländer Preußen und Sachsen erzählen.

Weiter geht die Fahrt nach Lindena. In diesem Dorf erwartet Sie ein kleines Bauernmuseum und für das leibliche Wohl ist mit Klemmkuchen gesorgt. Die Paltrockwindmühle in Oppelhain ist bereits von weitem zu sehen - auch hier lohnt sich der Ausstieg.

Haben Sie schon einmal vom "Liegenden Eiffelturm" gehört? Am 21. und 22. Juni können Sie ihn besteigen - mit Helm auf dem Kopf spazieren Sie über eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt - über eine 502 Meter lange Förderbrücke, die den Eiffelturm immerhin um 182 Meter überragt.

Die nächste Station heißt Finsterwalde - nicht nur durch seine Sänger bekannt. Die Stadtführung führt natürlich auch am Museum vorbei, das es sich unbedingt lohnt zu besuchen. Kernstück dessen ist ein originaler Kolonialwarenladen, der im November 1850 eröffnet wurde. Das Museum bietet hiermit einen Einblick in einen authentisch eingerichteten "Tante-Emma-Laden" des 20. Jahrhunderts. Eröffnet wurde es 1981. Einige Verkaufsmöbel stammen noch aus der Gründerzeit, das Interieur, die Warenverpackungen und die Werbung vermitteln einen anschaulichen Eindruck in die Verkaufskultur der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

Nächste Station ist Sonnenwalde. Vom Schlosspark aus können Sie auf dem Planetenweg wandern oder das Schloss besuchen. Ursprünglich stand hier das Schlossensemble der Grafenfamilie zu Solms aus dem 16. Jahrhundert, das 1947 einem Brand zum Opfer fiel.
Erhalten geblieben ist das Vorderschloss mit seinem imposanten Renaissanceportal (16. Jahrhundert) und dem angrenzenden Schlosspark. Das liebevoll eingerichtete Heimatmuseum lädt zu einem Rundgang ein.

Weiter geht es nach Werenzhain zum traditionellen Reit- und Springturnier. Hier können Sie erleben, wie 280 Pferde aus Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt in rund 600 Starts ihre Dressur- und Springprüfungen ablegen.

Die nächste Station ist das Weißgerbermuseum in Kirchhain. Das in Europa einzigartige Museum bietet die Möglichkeit, sich einen genauen Überblick über alle Arbeitsschritte des Gerbvorganges zu verschaffen.

Danach geht es wieder nach Doberlug. Bevor Sie in den Zug nach Hause einsteigen, sollten Sie eine Stadtführung in Doberlug besuchen. Zu Füßen des Schlosses ließ Christian I. 1664 eine barocke Idealstadt errichten, die sich bis heute den Charme einer herzoglichen Residenz und ländlichen Kleinstadt erhalten hat und immer noch in einzigartiger Klarheit zu sehen ist.

Die Busse der Verkehrsmanagement Elbe-Elster fahren im Halbstundentakt zum Schloss und im Stundentakt auf der gesamten Route. Sie können sich also Zeit lassen, um die einzelnen Sehenswürdigkeiten ausführlich zu besichtigen.

Genaue Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer, der ab Mitte Mai auf der Internetseite www.vbb.de herunter geladen werden kann. Weiterhin sind die Infoflyer im VBB-Infocenter, vor Ort in der "48 Stunden Region", bei den Servicecentern der S-Bahn Berlin GmbH und der BVG, sowie im Regio-Punkt der Deutschen Bahn erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.