Bau des Radweges Halbendorf–Löbau geht voran

3. Bauabschnitt des Radweges zwischen Obercunewalde und Kleindehsa frei gegeben

Morlok: "Radwege sind wichtig für den Tourismus, aber auch für den Alltagsverkehr"

Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Cunewalde und Lawalde hat Staatsminister Sven Morlok heute den 3. Bauabschnitt des Radweges von Halbendorf nach Löbau für den Verkehr frei gegeben. Der 4,1 Kilometer lange Abschnitt verbindet Obercunewalde mit Kleindehsa.

"Ich freue mich, dass ich heute nach einem Jahr Bauzeit den dritten Bauabschnitt des Radweges freigeben kann. Durch die Führung des Radwegs abseits der Staatsstraße ist er für alle Radfahrer wesentlich sicherer - und landschaftlich ist dieser Radweg ganz besonders reizvoll", so Staatsminister Sven Morlok. "Ich freue mich, dass der Radweg auch in den bereits freigegebenen Abschnitten so gut angenommen wird. Das zeigt, dass wir richtig damit liegen, uns ganz besonders für den Radverkehr zu engagieren. Seit 2009 haben wir über 50 Millionen Euro in Radwege investiert. Auf diesem Niveau fördern wir weiter. 2014 stehen rund 10 Millionen Euro zur Verfügung."

Die Gesamtkosten für den dritten Bauabschnitt betragen 0,8 Millionen Euro. Sie werden kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Ausbau des Radweges S 115 Halbendorf - Löbau vollzieht sich in vier Bauabschnitten. In 2012 wurden die beiden Bauabschnitte zwischen Halbendorf und Obercunewalde für insgesamt 1,8 Millionen Euro fertiggestellt. Der vierte Bauabschnitt von Kleindehsa nach Löbau mit einem finanziellen Umfang von 1,3 Millionen Euro soll im Frühjahr 2014 begonnen werden. Nach Fertigstellung wird der gesamte Radweg eine Länge von rund 15 Kilometern haben.

Am 15. April 2014 hatte Staatsminister Morlok die neue Radverkehrskonzeption des Freistaats vorgestellt, die den Radverkehr im Alltag und zu touristischen Zwecken noch einmal deutlich stärken soll. Der Anteil des Radverkehrs nimmt stetig zu. Diese positive Entwicklung soll gemeinsam mit Partnern in den Kommunen und Landkreisen weiter vorangetrieben werden.

Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr