Brandenburger Internationalisierungsstrategie verabschiedet

Brandenburg soll international wettbewerbsfähiger werden

Brandenburger Internationalisierungsstrategie verabschiedet Brandenburg will sich internationaler aufstellen. Das Kabinett stimmte heute in Potsdam einer Strategie zur Internationalisierung zu. "Sie verfolgt das Ziel, Brandenburg international handlungsfähiger, attraktiver und letztlich wettbewerbsfähiger zu machen. Zugleich soll die Strategie einen Beitrag dazu leisten, ein Klima größerer Weltoffenheit und Toleranz im Land entstehen zu lassen", sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers.

Der Minister weiter: "Die Internationalisierungsstrategie geht im Kern davon aus, dass wir uns stärker und offensiver als bisher mit den schnellen und tiefgreifenden globalen Veränderungsprozessen und den daraus resultierenden Chancen und Risiken für uns stellen müssen". In diesem Sinn sei die Internationalisierung eine entscheidende Voraussetzung für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Landes.

Das Papier bezieht sich nicht nur auf die Wirtschaft, sondern enthält Handlungsfelder, die die gesamte Landespolitik umfassen. Die Strategie war als erste ihrer Art ressortübergreifend unter Federführung des Wirtschaftsministeriums erarbeitet worden. Die Strategie beinhaltet eine Ausrichtung der Außenkontakte ("Internationales") sowie eine Verbesserung der gesellschaftlichen und administrativen Voraussetzungen im Land für das Handeln in internationalen Bezügen.

Um die mit der Strategie verbundenen Ziele zu erreichen, wurden drei Handlungsfelder definiert

Das Handlungsfeld 1 sieht eine Konzentration der Außenkontakte des Landes vor. Dabei werden hinsichtlich der geographischen Ausrichtung Partnerschaften und Kooperationsräume sowie fachspezifische Netzwerke, Kooperationen und Kontakte in den Blick genommen.

Im Handlungsfeld 2 wird eine Stärkung der Handlungsfähigkeit von Brandenburg in internationalen Arbeitszusammenhängen angestrebt. Vorgesehen ist, die Organisation und Kapazitäten der Landesverwaltung zu optimieren, thematische Internationalisierungsstrategien weiter zu entwickeln sowie Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und internationale Mobilität zu verbessern.

Das Handlungsfeld 3 "Brandenburg international attraktiver machen" zielt darauf ab, die Anziehungskraft von Brandenburg zu steigern, Integration zu fördern und eine Willkommenskultur zu schaffen. Außerdem soll die Außendarstellung, das Landesmarketing, verbessert werden.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg