Stärkung der Wirtschaftsregion Lausitz

Vereinbarung zur Stärkung der länderübergreifenden Wirtschaftsregion Lausitz

1. Energiepolitischen Forums Lausitz am 15. April 2014

Zur bevorstehenden Unterzeichnung der "Vereinbarung zur Stärkung der länderübergreifenden Wirtschaftsregion der brandenburgischen und sächsischen Lausitz", die im Rahmen des 1. Energiepolitischen Forums Lausitz am 15. April 2014 erfolgen wird, erklärt Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora:

"Diese Vereinbarung ist ein Ausdruck der abgestimmten und guten kommunalen Zusammenarbeit zwischen Spremberg, Spreetal und Hoyerswerda. Da seitens der Stadt Hoyerswerda das Industriegebiet Schwarze Pumpe als wichtiger Industriestandort wahrgenommen wird und wir dessen weiteren Ausbau aktiv unterstützen wollen, begleite ich als Oberbürgermeister dieses Thema ganz persönlich."

Pressemitteilung zum 1. Energiepolitischen Forums Lausitz der Stadt Spremberg

Am 15. April 2014 veranstalten der Traditionsverein "Glückauf Schwarze Pumpe" e. V. und der Verein "Pro Lausitzer Braunkohle e. V." im Dorfgemeinschaftshaus Haidemühl das 1. Energiepolitische Forum Lausitz. Höhepunkt der Veranstaltung ist gegen 11.20 Uhr die Unterzeichnung einer gemeinsamen vierseitigen Vereinbarung zur Stärkung der länderübergreifenden Wirtschaftsregion der brandenburgischen und sächsischen Lausitz. Unterzeichnet wird die Vereinbarung vom Hoyerswerdaer Oberbürgermeister Stefan Skora, von Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier, vom Spreetaler Bürgermeister Manfred Heine und von Gerhard Hänel, Geschäftsführer der ASG Altstadtsanierungsgesellschaft Spremberg mbH als Wirtschaftsförderung.

Ziel der Vereinbarung ist die Stärkung der länderübergreifenden Wirtschaftsregion der brandenburgischen und sächsischen Lausitz (südlicher Teil des Landkreises Spree-Neiße und nordwestlicher Teil des Landkreises Bautzen) insbesondere am Standort "Schwarze Pumpe" durch:

  • Unterstützung bei der Wirtschafts- und Strukturentwicklung,
  • Unterstützung bei Außenmarketingaktionen zur erfolgreichen Ansiedlung von Industrieunternehmen und zum nachhaltigen Aufbau von Wertschöpfungsketten,
  • Vernetzung von strukturellen und regionalen Besonderheiten,
  • Unterstützung bei der Fachkräftesicherung unter Nutzung der wissenschaftlichen Kompetenz führender Institute, Forschungseinrichtungen, Fach- und Hochschulen.

Vertragsgegenstand ist die Zusammenarbeit zwischen den Partnern mit den Schwerpunkten:

  • bei Bedarf gegenseitige länderübergreifende Unterstützung bei Akquisitionsmaßnahmen und Ansiedlungen in der Region unter besonderer Beachtung der Belange der Stadt Hoyerswerda, der Stadt Spremberg, der Gemeinde Spreetal und des Industriestandortes "Schwarze Pumpe" sowie bei Erweiterungsinvestitionen und bei der Bestandsentwicklung,
  • Nutzung der Aktivitäten der Fachkräftesicherung der Stadt Hoyerswerda und des Regionalen Wachstumskerns Spremberg für die Unternehmen in der Wirtschaftsregion,
  • gegenseitige Unterstützung bei der Betreuung eingeworbener Investoren vor Ort,
  • projektorientierte Mitwirkung bei länderübergreifenden Marketingaktivitäten für die Wirtschaftsregion zur Industrieansiedlung (regional, national, international)
  • gemeinsame Aktivitäten bei der Entwicklung des Lausitzer Seenlandes im Geltungsbereich der Stadt Hoyerswerda und der Gemeinde Spreetal.

Vor Beginn des Energiepolitischen Forums Lausitz laden die Veranstalter gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Skora (Stadt Hoyerswerda), Bürgermeisterin Christine Herntier (Stadt Spremberg), Bürgermeister Manfred Heine (Gemeinde Spreetal) und Gerhard Hänel (Geschäftsführer der Altstadtsanierungsgesellschaft Spremberg mbH) zu einem Pressegespräch ein:

Termin: 15. April 2014 (Dienstag)
Beginn: 10.00 Uhr
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Haidemühl, Haidemühler Straße 35, 03130 Spremberg

Themen des Pressegespräches sind die Vereinbarung zur Stärkung der länderübergreifenden Wirtschaftsregion sowie aktuelle Entwicklungen rund um die Lausitzer Braunkohle und ihre Bedeutung für das Gelingen der Energiewende

Quelle: PM der Stadt Hoyerswerda