Sachsens Arbeitsmarkt im März entwickelt sich erfreulich

Positiver Beschäftigungstrend im sächsischen Arbeitsmarkt hält an

Die erfreuliche Entwicklung des sächsischen Arbeitsmarktes setzt sich fort. In Sachsen waren im März 207.158 Menschen arbeitslos gemeldet. Damit gibt es im Freistaat die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem März seit der Wiedervereinigung. Unter allen Bundesländern verzeichnet Sachsen (mit Sachsen-Anhalt) mit -0,8 Prozentpunkten den größten Rückgang der Arbeitslosenquote gegenüber dem Vorjahr.

"Besonders erfreulich ist, dass auch der positive Beschäftigungstrend anhält", so Morlok. Allein in den letzten vier Jahren ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um knapp 84.200 auf rund 1,459 Millionen angestiegen. Morlok weiter: "Die Anzahl der offenen Stellen ist im Vergleich zum März 2013 um 13,8 Prozent gestiegen. Das deutet darauf hin, dass die Beschäftigung in Sachsen sich weiter erhöhen wird."

In diesem Zusammenhang warnt Staatsminister Morlok vor nachhaltigen negativen Folgen eines flächendeckenden Mindestlohns insbesondere für den ostdeutschen Arbeitsmarkt und verweist auf eine entsprechende Studie des Münchener ifo-Instituts, das durch den flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro bis zu 900.000 Arbeitsplätze in Deutschland bedroht sieht. "Die Einführung des Mindestlohns würde die äußerst positive Entwicklung des sächsischen Arbeitsmarkts der vergangenen Jahre gefährden", erklärte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok.

Quelle: PM SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr