Fachberufe des Gesundheitswesens gefragt

Pflegeberufe an den Brandenburger Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens weiter am stärksten nachgefragt

Im Land Brandenburg werden an 32 staatlich anerkannten Ausbildungsstätten die Fachberufe des Gesundheitswesens (nichtakademische Berufe im Gesundheitswesen) ausgebildet. Im Schuljahr 2013/14 besuchen nach Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 4 443 Auszubildende die Ausbildungsstätten des Gesundheitswesens, darunter 786 Umschülerinnen und Umschüler. Vier von fünf dieser Auszubildenden (81,6 Prozent) streben einen "Pflegeberuf" an. Damit ist die Nachfrage in diesem Bereich seit dem Schuljahr 2009/10 um 4,7 Prozentpunkte gestiegen.

Der Fachberuf Gesundheits- und Krankenpfleger/-pflegerin – umgangssprachlich Krankenschwester – ist am stärksten nachgefragt. Derzeit befinden sich 1 706 (38,4 Prozent) junge Frauen und Männer in dieser Ausbildung. 1 632 Auszubildende (36,7 Prozent) erlernen den Beruf der Altenpflegerin bzw. des Altenpflegers. Die Auszubildenden dieser zwei Berufe machen rund 92 Prozent der gesamten Auszubildenden im Bereich der "Pflegeberufe" aus. Mit deutlichem Abstand folgt in der Gruppe der "medizinisch-technischen und therapeutischen Berufe" mit 361 Frauen und Männern (8,1 Prozent) die Ausbildung zur Physiotherapeutin bzw. zum Physiotherapeuten.

Typisch für die Fachberufe des Gesundheitswesens ist die hohe Frauenquote (75 Prozent). Dies spiegelt sich nahezu in allen Fachberufen wider. Einzige Ausnahme bildet der Fachberuf Rettungsassistent /-in. Hier überwiegt der Anteil der männlichen Auszubildenden. Eine weitere Besonderheit stellt der Ausbildungsberuf Hebamme/Entbindungspfleger dar. Dieses Ausbildungsziel wählten ausschließlich Frauen.

Über das Datenangebot informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg