Elbe-Elster Landrat besuchte Unternehmen in Meißen

Rund 100.000 Füllungen in der Stunde schaffen die vier Anlagen der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH. Geschäftsführer Mario Kuhl (M.) führte die Landräte Arndt Steinbach (l., Meißen) und Christian Heinrich-Jaschinski (r., Elbe-Elster) durch die Produktionshallen des Unternehmens.

Austausch über Wirtschaftsthemen bei Wacker Chemie AG in Nünchritz und bei der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH

Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH unterstützt Brandenburgische Landesausstellung

Am 13. März hat Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zusammen mit dem Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH, Jens Zwanzig, den Landkreis Meißen in Sachsen besucht. Bei den Gesprächen mit seinem Amtskollegen Arndt Steinbach und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Meißen, Sascha Dienel, ging es diesmal um Wirtschaftsfragen und mögliche Anknüpfungspunkte für Kooperationen.

Die Landräte besuchten dazu an diesem Tag Unternehmen, die weit über die Regionen Meißen und Elbe-Elster hinaus ausstrahlen. Am Standort Nünchritz im sächsischen Nachbarlandkreis Meißen ist die Wacker Chemie AG seit 1998 einer der größten industriellen Arbeitgeber in der Region. Im dortigen Werk sind derzeit über 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. Nach Angaben von Werksleiter Gerd Kunkel stellt Wacker in Nünchritz chemische Stoffe auf Silicium-Basis wie Silane und Siloxan, Siliconöle, Siliconemulsionen, Antischaummittel, Siliconkautschuk, hochdisperse, pyrogene Kieselsäuren und neuerdings auch hochreines polykristallines Silicium zur Nutzung von Sonnenenergie her. Des Weiteren betreibt der Standort eine Kartuschen-Abfüllanlage für Silicon Kleb- und Dichtmassen. Der Standort Nünchritz bildet im Schnitt über 80 Berufsanfänger aus. Das Chemieunternehmen hat auch in Elbe-Elster einen guten Namen. Regelmäßig ist Wacker auf der zentralen kreislichen Ausbildungsmesse im Nachbarlandkreis vertreten und empfiehlt sich dort für den Nachwuchs. Ob als Chemikant, Chemielaborant, Elektroniker oder Industriemechaniker - Schulabsolventen bekommen bei Wacker eine fundierte Ausbildung nach zertifizierten Richtlinien in verschiedenen chemischen und technischen Lehrberufen. Regelmäßig lädt das Unternehmen auch zum Tag der offenen Tür ins Werk Nünchritz ein. Nächste Gelegenheit für Interessenten ist der 20. September 2014.

Da die Wacker Chemie AG den Hafen in Riesa regelmäßig für seine umfangreichen Transporte nutzt, brachte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Hafen Mühlberg als weiteren Umschlagplatz bzw. Ausweich ins Gespräch.

Bei den Mineralquellen in Bad Liebenwerda wurden die Besucher von Geschäftsführer Mario Kuhl begrüßt. Das Unternehmen ist Mitglied der Rhön-Sprudelgruppe, die zu den Top Ten der Mineralwasserbranche in Deutschland zählt. Die Mineralquellen Bad Liebenwerda gehören seit nunmehr über 20 Jahren zur Ernährungsindustrie, einer Wachstumsbranche im Landkreis. "Der Name ist mit dem Landkreis und dem Land Brandenburg eng verbunden. Es handelt sich um ein regionales Produkt, mit dem sich die Menschen bei uns identifizieren", sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Zur Produktpalette gehören klassische Mineralwässer, Schorlen und Süßgetränke, die hauptsächlich im Raum Berlin-Brandenburg und Sachsen vertrieben werden. Im Unternehmen arbeiten 209 Mitarbeiter, darunter 17 Lehrlinge. Geschäftsführer Mario Kuhl informierte die Gäste darüber, dass der Getränkeproduzent die Erste Brandenburgische Landesausstellung in Doberlug-Kirchhain mit seinen Produkten unterstützen wird. Derzeit liefen dazu die Vorbereitungen. Es sei vorgesehen, auf verschiedenen Mineralwasserflaschen auf den kulturhistorischen Höhepunkt 2014 im Landkreis Elbe-Elster mit entsprechenden Etiketten aufmerksam zu machen.

BU: Rund 100.000 Füllungen in der Stunde schaffen die vier Anlagen der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH. Geschäftsführer Mario Kuhl (M.) führte die Landräte Arndt Steinbach (l., Meißen) und Christian Heinrich-Jaschinski (r., Elbe-Elster) durch die Produktionshallen des Unternehmens.

Quelle: Pressestelle des Landkreis Elbe-Elster