Verkehrsverbindung Leipzig – Lausitz (LeiLa)

Verkehrsverbindung Leipzig – Lausitz (LeiLa)

Vogelsänger zum Ausbau der LeiLa Süd

Leistungsgerechte Verkehrsverbindung im Süden bleibt oberste Priorität

Landkreis Elbe-Elster - Für zwei weitere der sieben Bauabschnitte der Fernverkehrsverbindung Leipzig - Lausitz (LeiLa)-Süd sollen noch in diesem Jahr die Planungsunterlagen dem Bund als Baulastträger vorgelegt werden. Das hat Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger heute in Potsdam in einem Informationsgespräch mit Lausitzer Abgeordneten, Landrat Christian Jaschinski und weiteren Kommunalpolitikern aus Elbe-Elster angekündigt. Die Leila-Süd umfasst in Elbe-Elster von West nach Ost Abschnitte der B 183, der B 101 sowie der B 169.

"Nachdem es Brandenburg gelungen ist, beim Bund bereits im Oktober 2013 die Mittel für den Baustart der Ortsumfahrung Bad Liebenwerda zu erhalten, bleibt für uns auch in den kommenden Monaten und Jahren der Ausbau der LeiLa-Süd eines der Verkehrsprojekte im Land mit höchster Priorität", so der Minister, "um der Region eine leistungsgerecht ausgebaute Trasse zur Verfügung zu stellen."

"Wir unterstützen die Bürger und die heimische Wirtschaft ausdrücklich in ihrem Wunsch nach einer besseren Ost-West-Verbindung", unterstreicht Vogelsänger: "Deshalb haben wir den Ausbau der Bundesstraßen zwischen Plessa und Bad Liebenwerda für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet und treiben die Planungen für alle noch offenen Bauabschnitte voran. Wir sind nicht nur auf einem guten Weg, das Gesamtprojekt umzusetzen, wir haben auch gute Chancen, die Zeit bis zum Ziel zu verkürzen, wenn Land und Kreis alle Kräfte bündeln. Für den 5,7 Kilometer langen Bauabschnitt auf der B 169 von der Autobahn 13 bis Lauchhammer liegen die Unterlagen bereits im Brandenburger Verkehrsministerium zur Genehmigung und Übergabe an das Bundesverkehrsministerium vor. Für den daran anschließenden knapp 9 Kilometer langen Abschnitt bis Plessa sollen die Planungsunterlagen bis zum Jahresende fertig gestellt sein, "vor allem, wenn es gelingt, zügig die notwendigen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen darzustellen, die wir wegen des Flächenverbrauchs benötigen", betonte Minister Vogelsänger: "Hier ist auch die Region gefragt, uns mit Angeboten tatkräftig zu unterstützen."

Für die vier bislang noch nicht erwähnten Bauabschnitte gibt es ebenfalls sehr weitgehende Planungsunterlagen, die die Linienführung, die Anzahl und das Design der Knotenpunkte, aber vor allem auch die Überholstellen darstellen: In den einzelnen Abschnitten werden jeweils mindestens 20 Prozent der Strecke mit einer zusätzlichen dritten Überholspur versehen.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg