Wassersportentwicklungsplan Brandenburg

Online-Befragung für Betreiber von Wassersportanlagen

Wassersportentwicklungsplan für Brandenburg wird fortgeschrieben

Über 3.000 Seen und 33.000 km Fließgewässern lassen das Land Brandenburg zu einem der schönsten Wassersportparadiese avancieren. Allein im Dahme-Seenland gibt es über 70 Seen und ein 80 Kilometer langes Wasserstraßennetz. Bereits seit 2009 existiert für das Land Brandenburg ein Wassersportentwicklungsplan. Er gibt  Auskunft über Vorhaben und über Eignung und Auslastung von Gewässern für wassersportliche und wassertouristische Aktivitäten im Land und dient als Handlungsrahmen und Entscheidungshilfe für alle beteiligten Behörden und Stellen zur weiteren Entwicklung des Wassersports in Brandenburg.

Das brandenburgische  Ministerium für Jugend, Bildung und Sport bereitet zurzeit die Überarbeitung des Wassersportentwicklungsplanes vor. Eine Einschätzung soll  Aufschluss über Stand und Entwicklung der Routen und Reviere geben und die Grundlage  für die Fortschreibung des Planes bilden. Die Ergebnisse werden für Mitte 2014 erwartet. Initiativen und Kommunen sollen in die Befragung mit einbezogen werden.

Wie bisher wird die Infrastruktur für das Wasserwandern im Mittelpunkt der Wassersportentwicklungsplanung stehen.

In einem ersten Schritt ist die Erfassung der Wasserwanderplätze sowie weiterer Anlagen an den Wasserwanderrouten und -revieren des Landes vorgesehen. Ziel ist es, die Netzstruktur für die verschiedenen Formen des Wasserwanderns darzustellen und bestehende Lücken und Handlungserfordernisse zu benennen. Derzeit erfolgt eine Befragung der ca. 800 Anlagenbetreiber im Land. Ferner werden ergänzende Gespräche mit relevanten Behörden und Interessengruppen geführt.

Nähere Informationen hierzu finden Interessierte unter: http://www.mbjs.brandenburg.de

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich direkt an das MBJS (reinhold-dieter.tomisch@mbjs.brandenburg.de)  oder an das bearbeitende Büro (schmidt@bte-tourismus.de) zu wenden, um Näheres zur Thematik zu erfahren:

Haben Sie vor, eine wassersportliche Anlage zu errichten oder zu erweitern oder sind Ihnen entsprechende Planungen in Ihrer Region bekannt?

Sind Ihnen beim Wasserwandern mit motorisierten oder muskelbetriebenen Booten selbst bereits Lücken und Defizite im Routennetz aufgefallen?

  • Fehlende Anlege-, Rast- oder Übernachtungsmöglichkeit;
  • Lange Wartezeiten an Schleusen, fehlende Warteplätze;
  • Fehlende Infrastrukturen zur Überwindung von Querbauwerken;
  • Mangelhafte Ausstattung der Anlagen (zu hohe Stege, veraltete Sanitäranlagen, fehlende Ver- und Entsorgung für Boote etc.).

Denken Sie, dass es auf einzelnen Gewässern (zeitweise) bereits zu viel Wassersport und -tourismus gibt, weil die Natur leidet und/oder sich die Wasserwanderer gegenseitig stören?

Die Befragung/Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt über einen Online-Fragebogen für Anlagenbetreiber.

Der Wassersportentwicklungsplan wird auch zukünftig eine wichtige Grundlage für Förderentscheidungen der Landesregierung sein.

Quelle: PM Landkreis Dahme-Spreewald