Guten Arbeitsmarktentwicklung in Brandenburg

Frauen profitieren von der guten Arbeitsmarktentwicklung

Guten Arbeitsmarktentwicklung in Brandenburg Die Zahl der Arbeitslosen ist in Brandenburg im Februar nur leicht um 284 auf 142.588 gestiegen. Die Quote beträgt wie im Januar 10,6 Prozent, zum Vorjahr ist sie um 0,4 Punkte gesunken. Arbeitsminister Günter Baaske: "Das ist ein guter Start in den Frühling. Die Aussichten für den Brandenburger Arbeitsmarkt sind gut. Wir erwarten eine steigende Arbeitskräftenachfrage."

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Februar in Brandenburg 142.588 Arbeitslose gemeldet, darunter 60.713 Frauen. Das sind 5.358 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Januar stieg die Zahl der arbeitslosen Männer um 551, bei den Frauen sank sie um 267. Die Arbeitslosenquote der Frauen ist mit 9,6 Prozent niedriger als die der Männer (11,6 %). Im Dezember 2013 hatten 770.400 Brandenburgerinnen und Brandenburger eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, 4.100 mehr als vor einem Jahr. Es gab 10.937 unbesetzte Arbeitsstellen, davon 2.188 für Teilzeitarbeit.

Baaske: "In den vergangenen zehn Jahren haben Frauen stärker als Männer von der guten Entwicklung auf unserem Arbeitsmarkt profitiert. Während die Zahl der arbeitslosen Männer seit 2004 um 45 Prozent zurückging, halbierte sich die Zahl der arbeitslosen Frauen seitdem sogar. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen stieg in den letzten zehn Jahren um 25.950. Ihr Anteil an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt seit zehn Jahren stabil bei rund 48 Prozent."

Günter Baaske weiter: "Aber Frauen müssen häufiger unfreiwillig in Teilzeit und häufiger für Niedriglöhne arbeiten als Männer. Mit dem Programm Einstiegszeit wirkt das Land dieser Entwicklung entgegen. Es unterstützt damit junge Frauen bei ihrem karriereorientierten Berufseinstieg. Mit dieser Förderung konnten bislang fast 1.000 junge Frauen ihren Berufseinstieg mit einer gezielten beruflichen Entwicklung verbinden."

Ein weiteres Problem ist, dass die Dauer der Arbeitslosigkeit bei Frauen im Durchschnitt deutlich höher ist als bei Männern. Und vor allem haben es alleinerziehende Frauen bei der Arbeitssuche schwer. Deswegen wird Brandenburg auch künftig gezielt die Integration von Frauen auf dem Arbeitsmarkt fördern.

Die Situation von Frauen in der Arbeitswelt wird im März bei der 24. Brandenburger Frauenwoche (6. bis 16. März) und am 21. März beim internationalen Aktionstag "Equal Pay Day" thematisiert.

Quelle: PM des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg