Sächsische Technologieförderung 2013 mit Rekordbilanz

Forschung und Entwicklung stärkt sächsische Unternehmen

Mit insgesamt 460 Projekten der Technologieförderung hat der Freistaat Sachsen im vergangen Jahr mehr Vorhaben bewilligt als jemals zuvor in einem Kalenderjahr, wie die für Technologiepolitik zuständige Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, heute mitteilte.

"Ich freue mich über dieses Rekordergebnis. Es zeigt uns, dass sächsische Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen erfolgreich in Forschung und Entwicklung investieren. Sie tragen dazu bei, dass Sachsen bis 2020 zu den wissenschaftlich und wirtschaftlich führenden Regionen in Europa gehören kann", erläutert die Sächsische Staatsministerin Sabine von Schorlemer nach Auswertung der Förderbilanz 2013. "Diese Bilanz am Ende der auslaufenden Förderperiode 2007 bis 2013 und der aktuellen Legislaturperiode im Freistaat Sachsen zeigt uns, dass die Sächsische Staatsregierung die richtigen technologiepolitischen Rahmenbedingungen geschaffen hat."

Mit der Technologieförderung unterstützt Sachsen Unternehmen bei der Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (Einzel- und Verbundprojekte) sowie beim Technologietransfer. Weitere Unterstützung erhalten Unternehmen im Rahmen der Innovationsassistentenförderung sowie der 2010 neu eingerichteten "InnoPrämien"-Förderung. Wesentlich für die Rekordzahl an geförderten Projekten in 2013 war der Anteil von über 120 Innovationsassistenten und über 110 "InnoPrämien". Mit diesen Förderprogrammen unterstützt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kleine und mittlere Unternehmen bei der Erhöhung ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit.

"Diese Projekte und auch die anhaltend hohe Zahl an Verbundprojekten mit einer intensiven Beteiligung sächsischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind gelungene Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft", ergänzt die Staatsministerin.

Dass dieser Weg erfolgreich ist, bestätigt auch die erst vor drei Wochen von der EuroNorm Gesellschaft für Qualitätssicherung und Innovationsmanagement mbH im Auftrag des Wissenschaftsministeriums erstellte "Analyse der Forschungs- und Entwicklungspotenziale im Wirtschaftssektor des Freistaates Sachsen 2009 bis 2012". Sie zeigt, dass sächsische Unternehmen ihre Forschungsaktivitäten weiterhin deutlich verstärkten. Kleine und mittlere Unternehmen erhöhten zwischen 2009 und 2012 ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um fast 25%. Im gleichen Zeitraum konnten sie ihren Umsatz um über 50 Prozent und ihr Exportvolumen sogar um fast 75 Prozent steigern. "Die Analyse bestätigt, dass sich Forschung und Entwicklung für unsere Unternehmen und für ganz Sachsen lohnen", so die Ministerin.

"Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der einen Seite und Forschung und Entwicklung betreibenden Unternehmen auf der anderen Seite zu intensivieren. So kann das in Sachsen erzeugte Wissen noch schneller in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen einfließen. Mir ist die weitere Verbesserung der technologischen Leistungsfähigkeit unseres Landes ein besonderes Anliegen. Die Technologieförderung bleibt dabei auch in der neuen Förderperiode unser wichtigstes Instrument", so Sabine von Schorlemer.

Die sächsischen Technologieförderprogramme sind finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und kofinanziert durch den Freistaat Sachsen. Im Rahmen dieser Programme hat Sachsen im Zeitraum 2007 bis 2013 insgesamt für über 2.500 Projekte Zuschüsse in Höhe von 619 Millionen Euro bewilligt.

Quelle: PM SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst