Gewässerentwicklungskonzeptes Schwielochsee

Auslegung der Maßnahmen für Gewässer im Einzugsgebiet des Schwielochsees

Der gute Zustand der Seen und Fließgewässer im Einzugsgebiet des Schwielochsees ist das erklärte Ziel zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Für einige Fließgewässer und den Großen Mochowsee liegen nun die Entwürfe der Maßnahmenplanung aus, die gemeinsam mit Flächeneigentümern und -nutzern in insgesamt 42 Veranstaltungen erarbeitet wurden.

Im Rahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes für den Schwielochsee steht die Reduzierung der Nährstoffeinträge in den See im Vordergrund, um die Wasserqualität zu verbessern. Aber auch am Großen Mochowsee und den Zuflüssen des Schwielochsees sollen Vorhaben umgesetzt werden, um diese Gewässer den folgenden Generationen in einem guten Zustand zu hinterlassen.

In einem intensiven Diskussionsprozess in 42 öffentlichen Veranstaltungen wurden Maßnahmen für das Ressener Mühlenfließ, die Gewässer um den Großen Mochowsee, das Barolder Mühlenfließ und das Lieberoser Mühlenfließ mit seinen wichtigen Zuflüssen erarbeitet. Beteiligt waren Flächeneigentümer, Landnutzer, Wasser- und Bodenverbände, Behörden und interessierte Bürger. Das Ergebnis der vielen Diskussionen, von denen viele auch direkt an den Gewässern stattfanden, ist jetzt in der Auslegung.

Bis zum 4. April 2014 können die Planungsunterlagen im Amt Lieberose-Oberspreewald, den Gemeinden Märkische Heide und Tauche sowie in den Landwirtschaftsämtern in Lübben und Beeskow eingesehen werden. Im Internet ist die Planung unter www.wasserblick.net/servlet/is/117254 zu finden. Hinweise können bis 9. April an das bearbeitende Planungsbüro Kovalev & Spundflasch gerichtet werden.

Quelle: PM des Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg