Brandenburger Gemüseanbau 2013

Spargel dominiert den Gemüseanbau in Brandenburg

Brandenburger Gemüseanbau 2013 Im Jahr 2013 bewirtschafteten 264 Betriebe eine Freilandgemüsefläche von 5 390 Hektar. Weitere 41 Hektar befanden sich in Gewächshausanlagen, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

Brandenburgs Gemüseanbau wird wie in den Vorjahren vom Spargel bestimmt. 2013 wuchs Spargel auf 3 480 Hektar. Hiervon standen 2 860 Hektar im Ertrag. Von diesem Gemüse wurden 54,7 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) gestochen (2012: 53,3 dt/ha).

Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg stellten Einlegegurken mit einer Anbaufläche von 690 Hektar Brandenburgs zweitwichtigste Gemüseart dar (2012: 760 Hektar). Im Jahr 2013 wurden von diesem Fruchtgemüse 600,9 dt/ha geerntet. Ein Jahr zuvor waren es 690,4 dt/ha.

Bei Salatgurken kam es zu einer Anbauausdehnung um fast 50 Hektar auf 120 Hektar. Beim Ertrag waren aber ebenfalls deutliche Anbaueinbußen hinzunehmen. Lag dieser 2012 noch bei 425,8 dt/ha, wurden ein Jahr später nur 311,7 dt/ha gepflückt.

Die Ernte der Möhren und Karotten erfolgte auf 240 Hektar. Es wurden 478,8 dt/ha gerodet (2012: 463,4 dt/ha).

Weiter "auf dem Vormarsch" sind Speisekürbisse, die Anbaufläche vergrößerte sich um 29 Prozent auf 180 Hektar. Mit 172 dt/ha lag der Ertrag rund ein Drittel unter dem des Jahres 2012.

88 Brandenburger Betriebe produzierten Gemüse in Gewächshäusern. Die hier dominierenden Tomaten wuchsen auf 28 Hektar.

Der Gemüseanbau konzentriert sich vor allem auf die Landkreise Potsdam- Mittelmark (53 Prozent) und Dahme-Spreewald (15 Prozent).

Quelle: Über das Datenangebot des Bereiches Landwirtschaft informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg