Verein Pro Lausitzer Braunkohle vor Greenpeace-Zentrale

Verein Pro Lausitzer Braunkohle vor Greenpeace-Zentrale

Lausitzer Verein vor der Hamburger Greenpeace-Zentrale im Nachgang zum Valentinstag

Wir lassen die Lausitz nicht ausradieren

Unter dem Motto "Wir lassen die Lausitz nicht ausradieren" haben rund 20 Mitglieder und Unterstützer des Vereins "Pro Lausitzer Braunkohle e.V." heute Greenpeace vor dem neuen Sitz in der Hamburger Hafen-City ein nachträgliches Valentinsgeschenk gebracht.

Mit einem überdimensionalen großen Radiergummi in Form eines Braunkohlebriketts wurde kurzfristig der Eingang zur multimedialen Ausstellung, der "Hall of Fame" von Greenpeace, am neuen Konzernsitz blockiert und als Geschenk für die Ausstellung übergeben. Damit wollen die Braunkohlebefürworter zeigen, dass man in der Lausitz nicht bereit ist, sich von Umweltaktivisten ohne ganzheitlichen Lösungsansatz vorschreiben zu lassen, wie es in der Region in puncto Energiegewinnung weiter geht. "Braunkohle ist die Brückentechnologie für die Durchsetzung der Energiewende. Insbesondere nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie", so Vereinsvorsitzender Wolfgang Rupieper bei der spektakulären Aktion in der Hansestadt.

Die Lausitz und der Nord-Osten von Deutschland können mit ihrem heutigen und zukünftig weiter wachsendem Bestand an EEG-Anlagen und der Grundlast Braunkohle zum "Powerhaus der Republik" und damit zum gemeinsamen Träger für die Umsetzung der Energiewende im Land werden. Die Braunkohlenkraftwerke und die erneuerbaren Energien wären dann gemeinsam in der Lage, beim Ausbau der notwendigen Trassen in Form von "Bürgertrassen" Richtung Süd-Westdeutschland, auch die wirtschaftlich starken Bundesländer, insbesondere die energieintensive Industrie und Ballungsräume ausreichend, preisstabil und versorgungssicher mit Strom zu beliefern. "Bei schwankender Einspeisung von erneuerbarer Energie ist die Kohle der flexible Stabilitätsanker im deutschen Energiesystem, und damit der natürliche Partner der Erneuerbaren", so Rupieper weiter.

Mit der Hamburger Aktion will der Verein noch mal eindringlich aufzeigen, dass Braunkohle in der Lausitz ein wichtiger und in den nächsten Jahrzehnten unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor ist. Zukunftsfähige Arbeitsplätze, kulturelle Vielfalt und eine unverzichtbare Vereinslandschaft in der Lausitz sowie den neuen Bundesländern sind dabei nur die regionalen Komponenten.

Unter dem föderalistischen Gedanken der Bundesrepublik und den aktuellen und noch zunehmenden demografischen Herausforderungen würde der vom Verein aufgezeigte Ansatz den Lebens- und Wirtschaftsstandort Deutschland innovativ und wettbewerbsfähig stärken. Notwendige Ansätze dazu wurden in der zuletzt veröffentlichten Studie des ifo-Institutes eindeutig dargelegt.

Mit einem eigens angefertigten Exponat des Radiergummis für die Ausstellung in Groß- und Kleinformat, einem 30 Meter langen Banner sowie einige Radiergummis für die Greenpeace-Mitarbeiter, war Hamburg heute kurzzeitig das Sprachrohr der Braunkohlebefürworter aus der Lausitz.

Alle Infos zur Vereinsarbeit gibt es im Internet unter: www.prolausitzerbraunkohle.de

Quelle: PM Pro Lausitzer Braunkohle e.V.