Hochwasserschutz in Guben

Guben künftig besser vor Hochwasser geschützt

Der Hochwasserschutz in der Stadt Guben wird weiter ausgebaut. Seit Dienstag laufen die Arbeiten in der Poststraße. Bis März soll eine Stahlspundwand als Fundament für die eigentliche Hochwasserschutzwand errichtet werden. Rund eine Million Euro investiert das Land dafür. Insgesamt werden für die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich zwischen Poststraße und Egelneißedamm rund 3 Millionen Euro eingesetzt. "Die Spundwand ist in diesem Bauabschnitt ein erster Schritt. Mit der kompletten Uferwand werden viele Bürgerinnen und Bürger in der Innenstadt von Guben künftig besser vor Hochwasser geschützt werden", so Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack.

Das Gesamtprojekt besteht aus drei Bauabschnitten. Koordiniert werden die Baumaßnahmen vom Brandenburger Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV). Der bereits im Vorjahr weitgehend fertiggestellte 1. Bauabschnitt beinhaltete die Errichtung des Einlaufbauwerkes der Egelneiße sowie eine Fischaufstiegsanlage. Die Bauabnahme ist für das Frühjahr geplant.

Der jetzige 2. Bauabschnitt beinhaltet die Errichtung der rund 270 Meter langen Hochwasserschutzwand aus Stahlbeton, die von 1,50 bis 2,50 Meter hoch sein wird. Den Blick auf die Neiße sollen 16 druckwasserdichte Bullaugen von 80 Zentimeter Durchmesser ermöglichen. "Das Projekt hat höchste Priorität, da es bei den letzten Hochwassern im Bereich der Poststraße immer wieder zu Schäden an Gebäuden und Grundstücken gekommen ist", sagte Tack. Bereits im Vorfeld war Baufreiheit geschaffen und die Kampfmittelsuche abgeschlossen worden. "Nun gibt es grünes Licht für den Start. Wir liegen genau im Zeitplan, noch in diesem Jahr wird die Uferwand in Guben stehen", sagt Tack.

Parallel zu den derzeitigen Bauarbeiten werden die Planungen für den 3. Bauabschnitt vorangetrieben.

Quelle: PM des Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg