Arbeitsmarkt Sachsen Januar 2014

Nachfrage nach Arbeitskräften auf dem sächsischen Arbeitsmarkt weiter auf hohem Niveau

Erwartungsgemäß ist die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat Sachsen im Januar gegenüber dem Vormonat aus saisonalen Gründen angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenzahl jedoch um rund 12.200 Arbeitslose gesunken. Die Arbeitslosenquote im Freistaat Sachsen ist mit 10 Prozent um 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr und so niedrig wie noch nie in einem Januar. Damit hat Sachsen unter den neuen Bundesländern nach wie vor die zweitniedrigste Arbeitslosenquote.

"Die Arbeitsmarktentwicklung im Januar knüpft an die gute Entwicklung des letzten Jahres an. Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit ist vor allem saisonal begründet. Die Aussichten auf einen Arbeitsplatz im Freistaat sind günstig - und ich rechne damit, dass dies in diesem Jahr so bleibt", erklärte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok.

Im November 2013 waren in Sachsen rund 14.100 Arbeitnehmer mehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt als im Vorjahr. Mit rund 1,49 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde der bisher höchste Stand seit 2001 erreicht. Mit 1,987 Millionen Erwerbstätigen im Freistaat Sachsen im Jahr 2013 ist der höchste Stand seit 1999 zu verzeichnen. Das zeigen die vom Statistischen Landesamt vorgelegten Zahlen. Sie beweisen auch, dass Sachsen als einziges der fünf neuen Bundesländer einen Zuwachs an Erwerbstätigen aufweist.

Quelle: PM SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr