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Unternehmergeist in Sachsen

Ministerpräsident Tillich lobt beim Neujahrsempfang den Unternehmergeist in Sachsen

Dresden (14. Januar) - Regierungschef Stanislaw Tillich hat den Unternehmergeist in Sachsen und die positive wirtschaftliche Entwicklung gewürdigt. "Es macht mich stolz, dass die Unternehmer im Freistaat so erfolgreich sind", sagte Tillich am Dienstag anlässlich des Neujahrsempfangs der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft in Dresden.

Er verwies dabei auch auf eine Reihe von Auszeichnungen, mit denen Unternehmen im Freistaat zuletzt für weitsichtige Entscheidungen und clevere Neuentwicklungen geehrt worden waren. So ging der Energy Masters Award in der Kategorie "Einsatz innovativer Technik" an die Chemnitzer Stahlbaufirma Steelconcept, einen IT-Innovationspreis der Cebit holte die Dresdner Communardo Software GmbH, den Red Herring Europe´s Top 100 Award gab es für die Leipziger Spreadshirt AG. Erst kurz vor Weihnachten war der sächsische Mittelstand mit dem Elite-Mittelstandspreis geehrt worden.

Tillich sagte, insgesamt sei die Produktivität in Sachsen zwar im Schnitt geringer als in den starken westdeutschen Regionen. Als einen Grund nannte er die Abwesenheit von Konzernzentralen. Bei der Fertigung selbst gehörten beispielsweise die sächsischen Werke von Volkswagen oder BMW jedoch zu den produktivsten im jeweiligen Konzern.

Der Regierungschef hob in dem Zusammenhang auch die Bedeutung eines starken Mittelstandes für den Wirtschaftsstandort hervor. "Wir Sachsen müssen selbst dafür sorgen, dass unsere Mittelständler weiter wachsen." Wichtig und richtig sei auch weiterhin ein breiter Branchenmix und eine technologieoffene Vergabe von Fördermitteln. Die Staatsregierung werde auch künftig mehr als nur Automobil- und Maschinenbau sowie Mikroelektronik fördern. "Was zählt ist, dass hier in Sachsen weiterhin qualifizierte Arbeitsplätze entstehen, welche die wirtschaftliche Basis verbreitern und Wohlstand schaffen."

Exzellente Rahmenbedingungen sorgten auch künftig für den nötigen Rückenwind, fügte Tillich hinzu. Als Beispiele nannte er gute Bildung, solide staatliche Finanzen, eine effiziente Verwaltung und den gezielten Einsatz von Fördergeldern.

Sachsen hat zwischen 2002 und 2013 mehr als 37 Milliarden Euro an Fördermitteln ausgegeben, davon rund 8,6 Milliarden Euro für Bildung, 5,1 Milliarden Euro für die Stadtentwicklung und 4,8 Milliarden Euro für die Wirtschaftsförderung.

Quelle: SSK - Sächsische Staatskanzlei

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Tags:
Innovation, Sachsen
Datum:
Mittwoch, 15. Januar 2014, 08:25 Uhr
Kommentare zu "Unternehmergeist in Sachsen"
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