Brandenburgs Naturlandschaften auf Grüner Woche

Mit Schoko-LOGO auf der Grünen Woche

Brandenburgs Naturlandschaften zeigen sich von der leckeren Seite

Brandenburgs Naturlandschaften auf Grüner Woche Ein Stück besonderer Brandenburger Lebensqualität präsentieren Brandenburgs Naturlandschaften ab Freitag auf der Grünen Woche in Berlin. "Brandenburgs Naturlandschaften sichern Lebensqualität für Mensch und Natur. Mit einer ausgewählten Palette regionaler Produkte in Bioqualität, die von Partnern der Naturparks oder Biosphärenreservate hergestellt werden, wollen sie Besucherinnen und Besucher anlocken. Die Produkte sind zumeist Ergebnisse gemeinsamen Engagements für zukunftsfähiges, nachhaltiges Wirtschaften, die nicht nur in geschmacklicher Hinsicht überzeugen", so Umweltministerin Anita Tack. Dazu gibt es Tipps und Informationen für genussvolle und erlebnisreiche Besuche in den schönsten Gebieten des Landes.

Nirgendwo sonst in Deutschland wird beispielsweise so viel Ökolandbau betrieben wie in den Naturlandschaften von Brandenburg. Denn in den Großschutzgebieten, die sich auf einem Drittel der Brandenburger Landesfläche erstrecken, macht der Ökolandbau ca. 15 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzung aus, doppelt so viel wie in den Regionen außerhalb der Großschutzgebiete. Und dies bringt nicht nur Gesundes auf den Tisch von Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern schafft auch Arbeitsplätze in den dünnbesiedelten ländlichen Räumen, in denen sich die elf Naturparks, die drei Biosphärenreservate und der Nationalpark Unteres Odertal befinden.

An jedem Messetag stehen ein Gebiet und dessen regionale Partner im Mittelpunkt

Zum Messeauftakt am Freitag (17. Januar) sowie am Sonntag (19. Januar) sind das der Naturpark Barnim und die Bio-Molkerei Lobetal, die seit 2010 ein Kooperationsvertrag verbindet. Gemeinsam fördern sie Projekte mit nachhaltiger Wirkung für die Entwicklung des Naturparks Barnim und der Bio-Molkerei Lobetal. Dazu zählt beispielsweise der Naturschutzbecher für den milden Naturjoghurt, mit dem den Kunden konkrete Naturschutzprojekte des Naturparks Barnim vorgestellt werden. Drei Cent jedes verkauften Naturschutzbechers fließen in diese Projekte.

Am Samstag (18. Januar) treffen die Besucher die Kreuterey aus Wolsier, einen ökologisch wirtschaftenden Gartenbaubetrieb  aus dem Naturpark Westhavelland. Der kleine Betrieb, der auf der Messe Chutneys und Pesto anbietet, sichert derzeit zwei volle Arbeitsplätze. 2014 sollen weitere dazu kommen. Die Gärtnerei ist außerdem eine Insel bewusst gestalteter Biodiversität. Die Kultivierung von mehr als 120 Kräutersorten, der Erhalt wilder Hecken, Totholzhaufen oder ungemähter Flächen schafft ein Refugium für Insekten und Kleinstlebewesen, für Singvögel und Wildtiere.

Fruchtiges wie Aufstriche der Boitzenburger Früchtezauber GmbH und Apfelsecco vom Gutshof Kraatz steuert der Naturpark Uckermärkische Seen nicht nur für den Montag (20. Januar) bei. Delikates hat das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Gepäck, das am Dienstag (21. Januar) die  Brandenburger Naturlandschaften repräsentiert: Walnussöl von der Ölmühle des Gutes Blankensee und kandierte Blüten der Obstgarten Uckermark GbR. Beide Produkte tragen das Prüfsiegel des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, das regional, naturverträglich und nachhaltig hergestellte Produkte und Dienstleistungen kennzeichnet.

Den Mittwoch (22. Januar) gestaltet der Naturpark Nuthe-Nieplitz mit Partnern der Initiative "Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region", einem Zusammenschluss von Direktvermarktern von landwirtschaftlichen oder Gartenprodukten aus dem Naturpark. Sie bereichern die Produktpalette mit Rindergulasch, -brühe und -salami der Gallowayzucht Löwenbruch sowie Wildwurst und -schinken vom Fläming-Wildhandel Bardenitz.

Eine spezielle Messekreation, das Bio-Schoko-LOGO der Brandenburger Naturlandschaften steuern die Edelmond-Chocolatiers aus dem Naturpark Niederlausitzer Landrücken bei. Der Naturpark ist am Donnerstag (23. Januar) auf der Messe präsent und bringt zudem jede Menge Keramik-Eulen mit - hergestellt im kleinen Crinitzer Traditionsbetrieb Franke Keramik.

Um Wasser, und zwar das Mineralwasser der Preußenquelle im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, dreht sich alles am Freitag (24. Januar). Am Samstag (25. Januar) erwartet der Prignitzer Kräuterhof, ein Partnerbetrieb des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, mit seinen Tees die Liebhaber gesunder Genüsse. Partnerbetriebe wie er zeichnen sich durch eine besonders nachhaltige und ökologische Produktions- und Wirtschaftsweise aus, wirtschaften regional und sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Basis des Kräuterhofs ist ein großer Nutz- und Blumengarten, der nach ökologischen Prinzipien bewirtschaftet wird. Die dort wachsenden Kräuter und Blüten werden vorwiegend mit Sonnenenergie schonend getrocknet und zu verschiedenen Produkten wie Kräutersalz und -kissen, Fruchtaufstriche, Sirup und eben Tees verarbeitet.

Am Sonntag (26. Januar) beschließt der Naturpark Dahme-Heideseen mit der Eichholzer Naturkost-Manufaktur, einem Produzenten von Bio-Nudeln, den abwechslungsreichen Messereigen der Brandenburger Naturlandschaften.

Quelle: PM des Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg