Ergebnisse des Forschungsprojekts e-SolCar

Christoffers würdigt Ergebnisse des Forschungsprojekts e-SolCar als Meilenstein

Intelligente Elektromobilität trägt zum Erfolg der Energiestrategie bei

"Dem Projekt e-SolCar ist ein Meilenstein in der Elektromobilitätsforschung gelungen. Die Rückspeisung von Energie aus der Batterie der Elektrofahrzeuge ins Netz markiert einen enormen Fortschritt auf dem Weg zum rollenden Stromspeicher. Dies ist zugleich ein wichtiger Schritt in eine elektromobile Zukunft, die das Verkehrssystem in der Hauptstadtregion intelligenter und klimaverträglicher macht." Das sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers heute anlässlich der Präsentation der an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) erzielten Erfolge vor Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Berlin.

Im Projekt eSolCar haben es die Forscher geschafft, dass Energie aus der Fahrzeugbatterie zurück ins Stromnetz gespeist wird und das Fahrzeug somit als Energiespeicher zur Verfügung steht. Der Ladevorgang der Elektrofahrzeuge wird dabei ebenso wie die Energierückspeisung von einer Leitstelle aus gesteuert. Die Kommunikation zwischen Leitsystem, Ladeinfrastruktur und E-Fahrzeug haben die BTU-Forscher am Lehrstuhl für Energieverteilung und Hochspannungstechnik unter Leitung von Prof. Harald Schwarz gemeinsam mit Siemens und dem Fahrzeughersteller German E-Cars R&D entwickelt.

Ziele und Erfolge von e-SolCar werden im Projekt "Smart Capital Region" weitergeführt, das im Juli 2013 gestartet wurde und Bestandteil des von der Bundesregierung im Rahmen von regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben geförderten "Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg" ist. Der Fokus des Projekts liegt auf der Integration von Elektrofahrzeugen in den Energiemix Berlin-Brandenburg 2030. Dabei wird ein intelligentes Strom- und Wärmeversorgungskonzept für die Hauptstadtregion mit einem möglichst hohen Anteil an regenerativen Energien und Elektrofahrzeugen entwickelt. Das Land Brandenburg fördert "Smart Capital Region" bis 2016 mit bis zu 1,8 Millionen Euro aus Landesmitteln.

"Das Projekt trägt zur weiteren erfolgreichen Umsetzung unserer Energiestrategie sowie zur Energiewende in Deutschland bei", unterstrich Minister Christoffers. "Die Entwicklung von Speichertechnologien ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Integration der erneuerbaren Energien in das bestehende Energieversorgungssystem - und damit für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien."

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg