Sternmarsch gegen Tagebau

Sternmarsch gegen neuen Braunkohletagebau am 5. Januar in Grabko, Kerkwitz und Atterwasch

Grabko/Kerkwitz/Atterwasch, 02.01.2014. Die vom Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer laden für diesen Sonntag, den 5. Januar zum bereits siebenten Sternmarsch gegen den Tagebau ein. Züge aus den von Umsiedlung oder Randlage bedrohten Orten werden sich nahe Kerkwitz vereinen und gemeinsam ein weiteres Jahr des Widerstandes gegen das sinnlose Großprojekt einleiten.

"Neben den Bürgern der Gubener Region laden wir alle ein, die für eine echte Energiewende eintreten und unsere Lausitzer Heimat nicht weiter den Tagebaulöchern opfern wollen." sagt Silvia Borkenhagen aus Grabko, eine der Organisatorinnen des Marsches.

Abmarsch ist wie bereits in den Vorjahren

  • in Grabko um 13:00 Uhr (Gaststätte)
  • in Atterwasch um 13:15 Uhr (Feuerwehr)
  • in Kerkwitz um 13:30 Uhr (in der Ortsmitte).

Die drei Züge treffen sich gegen 14:00 Uhr am "Alten Schafstall" nördlich von Kerkwitz. Für Imbiss und heiße Getränke ist gesorgt. In Kerkwitz besteht Bahnanschluss, der stündlich aus Berlin, Cottbus und Frankfurt/Oder erreichbar ist.

Der schwedische Staatskonzern Vattenfall hat im Jahr 2007 das Vorhaben bekanntgegeben, Grabko, Kerkwitz und Atterwasch für einen neuen Tagebau Jänschwalde-Nord umzusiedeln. Seit Januar 2008 findet dagegen jeweils am ersten Sonntag des Jahres ein Sternmarsch statt. Insgesamt plant das Unternehmen fünf neue Tagebaue in der Lausitz, die mit 3200 Umsiedlungen verbunden wären.

Pressemitteilung GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus www.lausitzer-braunkohle.de