Stabile wirtschaftliche Entwicklung 2014

Christoffers erwartet stabile wirtschaftliche Entwicklung 2014

Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers erwartet für das neue Jahr eine Belebung der wirtschaftlichen Entwicklung in Brandenburg.

"Nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute wird die Konjunktur im neuen Jahr spürbar anziehen. Prognostiziert wird für Deutschland ein Wirtschaftswachstum zwischen 1,6 und 1,8 Prozent. Schon jetzt zeigen die Umfragen der Industrie- und Handelskammern, dass die Mehrzahl der Unternehmen im Land mit ihrer Geschäftslage zufrieden ist, auch die Auftragslage der brandenburgischen Unternehmen hat sich in den letzten Monaten überwiegend positiv entwickelt. In diesem konjunkturellen Umfeld ist 2014 auch eine Belebung der Wirtschaftsentwicklung in Brandenburg zu erwarten, wenn auch mit etwas weniger Schwung als in Deutschland insgesamt", sagte Minister Christoffers heute.

Eine positive konjunkturelle Entwicklung sei aber von den stabilen energie- und industriepolitischen Rahmenbedingungen abhängig, die die neue Bundesregierung setzen müsse, so der Minister weiter. Insbesondere in der Energiepolitik müsse die Unsicherheit über die Richtung der Energiewende beendet werden.

Mit Bezug auf die neue Förderperiode 2014-2020, in der Brandenburg nicht mehr Höchstfördergebiet in der EU sein wird, sagte der Minister: "Auch wenn wir weniger Fördermittel zur Verfügung haben werden, sehe ich den kommenden Jahren gelassen entgegen. Denn der Blick in andere Regionen in der Bundesrepublik und Europa zeigt, dass noch so hohe Fördermittel nicht den Einsatz und das Engagement von Unternehmern und Beschäftigten ersetzen können. Deren Innovationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft sind auch in Zukunft wichtige Ressourcen des Wirtschaftsstandortes Brandenburg."

Minister Christoffers kündigte an, auch 2014 den eingeschlagenen Kurs auf Basis der wirtschaftspolitischen Strategie fortsetzen zu wollen. "Dazu zählen die Bestandspflege und die Verbesserung der Eigenkapitalausstattung der Unternehmen. Der Clusterprozess hat sich 2013 gut entwickelt. In allen Clusterbranchen profitieren die Unternehmen zunehmend von der engen Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft, insbesondere der Mittelstand. Diesen Prozess werden wir 2014 fortsetzen, genauso wie die Unterstützung der Regionalen Wachstumskerne und die Umsetzung des Aktionsplans ,ProIndustrie‘. Damit setzen wir auch Impulse für die Fachkräfteentwicklung und für auskömmliche Löhne und Gehälter der Beschäftigten", so Minister Christoffers.

Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg