Touristische Potenziale der Industriekultur

Regionalkonferenzen zur besseren Vermarktung des Industriekultur-Tourismus

Potsdam

Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld Das Besucherbergwerk F60 in Lichterfeld, das Schiffshebewerk am Oder-Havel-Kanal oder der Ziegeleipark in Mildenberg sind nur drei von vielen historischen Industriebauten in Brandenburg. Eine vor zwei Jahren veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Industriekultur-Tourismus längst kein Nischenmarkt mehr ist, sondern ein Marktsegment mit deutlich wachsendem Potenzial. Diesen Trend nutzen das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten und die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und veranstalten zwei regionale Konferenzen, mit dem Ziel, Industriedenkmäler und Tourismuswirtschaft stärker zu vernetzen.

"Industriedenkmäler haben in den vergangenen Jahren in Brandenburg kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Als Zeugnis regionaler Geschichte dienen sie der Stärkung des Standortimages und sind daher eine ideale Ergänzung des jetzt schon vielfältigen Angebots, das wir in Brandenburg den Touristen bieten können. Die meisten Standorte liegen in der Fläche verstreut, daher ist es wichtig, dass Industriedenkmalsbetreiber und Tourismuswirtschaft an einem Strang ziehen", sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers heute.

Im November werden sich die Betreiber historischer Industriebauten, Touristiker, Verbände sowie Gäste aus Politik und Verwaltung in Eberswalde und in Welzow (Kreis Spree-Neiße) zu Konferenzen treffen.

Termine:

  • Eberswalde, 22.11.2012 , 10.00 - 14.45 Uhr, Familiengarten
  • Welzow, 26.11.2012, 10.00 - 14.45 Uhr, "excursio" Besucherzentrum

Interessenten sind herzlich eingeladen und werden geben, sich anzumelden. Kontakt: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten | Referat Tourismus | Telefon: 0331.866-1656 oder Mail: Katrin.Hellmann@mwe.brandenburg.de

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg