Brandenburg präsentierte sich als attraktiver Wirtschaftsstandort

Minister Christoffers zieht positive Bilanz seiner Reise nach Finnland und Norwegen

Brandenburg attraktiver Wirtschaftsstandort"Brandenburg hat sich in Finnland und Norwegen - beides sind Länder mit einer beeindruckenden Wirtschafts- und Innovationskraft - als attraktiver Wirtschaftsstandort präsentiert. Die Reise hat zudem bestätigt, dass die Ausrichtung Brandenburgs auf den skandinavischen und baltischen Raum richtig ist. Unsere Gespräche mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik haben gezeigt, dass sich zwischen der deutschen Hauptstadtregion sowie Finnland und Norwegen gute Ansätze für eine künftig noch engere Zusammenarbeit in Wirtschaft und Wissenschaft bieten. Wir konnten hierzu eine Vielzahl interessanter Kontakte aufbauen." Diese positive Bilanz zog Wirtschaft- und Europaminister Ralf Christoffers heute nach Rückkehr von seiner Reise nach Helsinki und Oslo. Gemeinsam mit dem Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Dr. Steffen Kammradt, hatte er die deutsche Hauptstadtregion dort als dynamischen Wirtschaftsstandort präsentiert. Begleitet wurden sie von einer Unternehmerdelegation, die vor Ort die Möglichkeiten von Kooperationen auslotete und bestehende Kontakte vertiefte.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Minister von seinen Gesprächen mit der finnischen Hauptstadtregion Helsinki-Uusimaa. Helsinki-Uusimaa wurde 2012 wie zuvor Brandenburg im Jahr 2011 als "Europäische Unternehmerregion des Jahres" ausgezeichnet. "Das EER-Label erweist sich bei der Standortwerbung als äußerst hilfreich", sagte Christoffers. "Zudem sind Erfahrungsaustausch und Kooperation mit anderen EER-Regionen wichtig bei der Vorbereitung der kommenden EU-Strukturfondsperiode 2014-2020. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs werden die Mittel der Europäischen Union auch künftig unerlässlich sein, wenn sie in der nächsten Förderperiode auch deutlich spärlicher fließen werden. Deswegen gilt es, sie so effizient wie möglich einzusetzen."

Christoffers weiter: "Einmal mehr habe ich - wie in der vergangenen Woche bereits in Österreich - bestätigt bekommen, dass wir mit unserer Clusterstrategie auf dem richtigen Weg sind. Diese ermöglicht es uns, künftig mit der finnischen Hauptstadtregion insbesondere im Bereich der Innovationspolitik noch enger zu kooperieren." Ausgetauscht habe man sich auch zu Themen wie Unternehmensfinanzierung, integrierter Regionalentwicklung sowie der Unterstützung von Existenzgründern und jungen Unternehmern.

Den Schwerpunkt der politischen Gespräche in Norwegen bildeten wirtschaftliche und energiepolitische Fragen. Hier standen insbesondere die Systemintegration der Erneuerbaren Energien und die Einbindung der deutschen Energiewende in den europäischen Kontext im Fokus. Darüber hinaus informierte sich Minister Christoffers beim größten norwegischen Forschungsinstitut SINTEF über den Stand der CO2-Speicherung und -Nutzung in Norwegen. Außerdem traf Christoffers auf Einladung des deutschen Botschafters mit Vertretern des Anlagenbauers Kværner, Spezialist für den Bau von Offshore-Förderplattformen, des Energiekonzerns Statoil sowie des norwegischen Erdöl- und Energieministeriums zusammen.

Zum Abschluss der Reise stand heute ein Gespräch mit Staatssekretärin Anne Beathe Tvinnereim im Regional - und Kommunalministerium auf dem Programm von Minister Christoffers. Dabei stand die Sicherung der technischen und sozialen Infrastruktur in ländlichen Gebieten im Mittelpunkt sowie der Austausch über neue Instrumente der Regionalentwicklung.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg