Förderprogramm für innovative Nachwuchsfachkräfte

Das Arbeitsministerium will die Innovation in Brandenburger Unternehmen voranbringen.

Förderprogramm für innovative NachwuchsfachkräfteDafür übernimmt es künftig für bis zu 24 Monate 60 Prozent der Lohnkosten, wenn Unternehmen einen Innovationsassistenten oder -assistentin fest einstellen. Arbeitsminister Günter Baaske: "Damit unterstützen wir Brandenburgs kleine und mittlere Betriebe dabei, mit hochqualifizierten Nachwuchsfachkräften einen Entwicklungsschub zu nehmen."

Für das am 01. Oktober gestartete Förderprogramm stehen 4,5 Mio. Euro aus dem ESF zur Verfügung. Im Gegensatz zur früheren Richtlinie können ab sofort nicht nur Absolventen einer Hochschule, sondern auch der beruflichen Aufstiegsfortbildung (Meister/Techniker/Fachwirte) als Assistenten eingestellt werden - auch in weniger technologieintensiven Bereichen.

Baaske: "Damit orientieren wir uns an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft. Wir wollen nicht nur Innovationen im High-Tech-Bereich, sondern in der gesamten wirtschaftlichen Breite unterstützen. Mit dem Programm erleichtern wir den Zugang zu innovativem Fachwissen und tun gleichzeitig etwas für berufliche Perspektiven junger Menschen in Brandenburg." Die Erfahrung zeige, dass durch die Einstellung hochqualifizierter Fachkräfte häufig auch neue Jobs für geringer qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entstünden.

Neu ist auch die Einführung einer Lohnuntergrenze: Mindestens 2.200 Euro brutto sind Pflicht. Baaske: "Fachkräftesicherung ist auch eine Frage wettbewerbsfähiger Löhne. Wer gut qualifiziert ist, will zu Recht auch gut verdienen. Dabei haben wir in Brandenburg nach wie vor Spielraum nach oben."

Die Richtlinie Brandenburger Innovations-Assistentin/Assistent ist Teil der Fachkräftestrategie der Landesregierung. Weitere Informationen zur Förderung bei der LASA: www.lasa-brandenburg.de .

Quelle: PM des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg