EEG-Umlage von mehr als 5 Cent würde Verbraucher hart treffen

Zur Diskussion über die geplante Anhebung der EEG-Umlage sagt der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok.

"Eine Erhöhung der EEG-Umlage auf mehr als 5 Cent würde die Verbraucher hart treffen. Sie wäre aber auch ein Beleg dafür, dass Das EEG in seiner jetzigen Form ist nicht mehr tauglich ist. Es braucht dringend eine Novellierung, und das so schnell wie möglich.
Das sächsische Wirtschaftsministerium hat bereits im September ein Quotenmodell zur Marktintegration Erneuerbarer Energien vorgestellt.
Angesichts der höheren EEG-Umlage kann ich der Forderung nur Nachdruck verleihen, ein solches Modell in Deutschland umzusetzen.
Statt eines unkontrollierten Zubaus von EE-Anlagen, für die am Ende alle Stromkunden mehr bezahlen müssen, ermöglicht ein Quotenmodell den planbaren Zubau von EE-Kapazitäten und damit auch einen besser planbaren Netzausbau.
Das von uns in Auftrag gegebene Gutachten beinhaltet außerdem einen Vorschlag für ein neu zu formulierendes Gesetz.
Strom muss bezahlbar bleiben, für die privaten Haushalte und für kleinere und mittlere Unternehmen. Deshalb fordert Sachsen weiterhin eine Absenkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau."

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr