Faszinarium Stör nicht nur mit Sekt und Kaviar

Wendisch Rietz - Nicht nur abgewanderten Brandenburgern soll die Rückkehr in die Heimat wieder schmackhaft gemacht werden, auch für einige der ehemals hier heimischen Tierarten wird in verschiedenen Wiederansiedlungsprojekten symbolisch der rote Teppich ausgerollt. Auf Initiative der Gesellschaft zur Rettung des Störs sowie verschiedener weiterer Institutionen und mit Unterstützung von Berufs- und Angelfischern wird seit einigen Jahren an Elbe und Oder versucht, den Edelfisch wieder in Brandenburger Gewässern einzubürgern. Dokumentiert wird dies ab der kommenden Woche (11. Oktober) im "Haus des Gastes" Wendisch Rietz. Im Beisein des Schirmherrn des Projekts, Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger, wird hier eine vom Landesanglerverband initiierte Ausstellung mit dem Titel "Faszinarium Stör" eröffnet.

Die in Deutschland einzigartige Ausstellung präsentiert die neun zurzeit in Deutschland in Aquakulturen gehaltenen Arten. So werden die künstliche Reproduktion der Störe und insbesondere die Kaviargewinnung erläutert. Ausstellungstafeln informieren über das Projekt zur Wiederansiedlung des Europäischen Störs und des Atlantischen Störs.

Die Ausstellung informiert über die uralte Ahnentafel des Störs, immerhin war auch schon der antike Geschichtsschreiber Herodot im 5. Jahrhundert vor unserer Zeit vom Faszinosum Stör begeistert.

Ein Anziehungspunkt der Ausstellung werden mit Sicherheit die Aquarien mit echten Stören sein.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg