Junge Ärztin aus Sonnewalde sieht Zukunft im Landkreis Elbe-Elster

Das Studienbeihilfe-Programm des Landkreises Elbe-Elster zur Unterstützung junger Medizinstudenten trägt erste Früchte.

Junge Ärztin aus Sonnewalde sieht Zukunft im Landkreis Elbe-ElsterTina Pratsch hat nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen am Standort Herzberg des Elbe-Elster-Klinikums Anfang September mit ihrer Facharztausbildung begonnen. Die Assistenzärztin arbeitet dort in der Fachabteilung für Innere Medizin. Zuvor hatte die 33-jährige ausgebildete Krankenschwester in ihrem letzten Studienjahr die Studienbeihilfe des Landkreises erhalten. Landrat Christian Jaschinski begrüßte zusammen mit Klinikgeschäftsführer Michael Neugebauer und dem Beigeordneten und Dezernenten für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales, Roland Neumann, am 26. September die junge Medizinerin im Krankenhaus Herzberg.

"Mit unserer Studienbeihilfe wollen wir den medizinischen Nachwuchs in den Landkreis holen, damit auch künftig genügend Ärzte bei uns zur Verfügung stehen. Das Kalkül geht auf. Das Geld, das der Landkreis zusammen mit dem Elbe-Elster-Klinikums und der Sparkassenstiftung ‚Zukunft Elbe-Elster-Land' dafür in die Hand nimmt, ist eine gute Investition, wie man sehen kann", sagte der Landrat und er fügte hinzu: "Neben der finanziellen Starthilfe stimmen bei uns auch die übrigen Rahmenbedingungen. Wir können attraktive Arbeitsbedingungen an unseren drei modernen Krankenhausstandorten in Elsterwerda, Finsterwalde und Herzberg anbieten. Und auch das übrige Umfeld mit einem gut ausgebauten Netz an Kinderbetreuungsmöglichkeiten für junge Familien kann sich sehen lassen." Genau diese Faktoren waren es, die Tina Pratsch zusammen mit ihrem Mann und ihrem zweieinhalbjährigen Sohn von Erlangen wieder in ihre alte Heimat nach Friedersdorf bei Sonnewalde führte. Und die junge Mutter hat schon Zukunftspläne geschmiedet: Nach ihrer Facharztausbildung möchte sie sich als Allgemeinmedizinerin mit einer eigenen Praxis im Landkreis niederlassen.

Die Studienbeihilfe des Landkreises für Medizinstudenten wurde das erste Mal zum Wintersemester 2010 vergeben. Inzwischen nehmen elf Studenten an dem Programm teil. Sie erhalten für die Dauer von maximal vier Jahren eine monatliche Beihilfe in Höhe von 500,00 Euro. Als Gegenleistung für die gezahlte Studienbeihilfe müssen sich die Studenten verpflichten, nach bestandener Facharztausbildung für die Dauer von 4 Jahren eine der folgenden Tätigkeiten auszuüben:

a) Arzt beim Elbe-Elster Klinikum,
b) Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung der kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg auf dem Gebiet des Landkreises Elbe-Elster oder
c) Arzt beim Gesundheitsamt des Landkreises Elbe-Elster.

Auch in diesem Jahr können sich Interessenten für die Studienbeihilfe bewerben. Anträge sind bis spätestens zum 15. Oktober 2012 schriftlich beim Landkreis Elbe-Elster, Dezernat III, Grochwitzer Straße 20, 04916 Herzberg (Elster), einzureichen. Dem Antrag sind beizufügen:

a) Lebenslauf
b) Beglaubigte Fotokopie des Zeugnisses über das Bestehen des Ersten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung sowie
c) Aktuelle Immatrikulationsbescheinigung der Universität.

Nähere Auskünfte zur Studienbeihilfe für Medizinstudenten erteilt der Landkreis Elbe-Elster, Roland Neumann, Beigeordneter und Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales, Tel.-Nr.: 03535/46 3001.

Fotos Pressestelle Landkreis: Tina Pratsch profitierte von der Studienbeihilfe des Landkreises und absolviert jetzt einen Teil ihrer Facharztausbildung am Elbe-Elster-Klinikum, Krankenhaus Herzberg.

Quelle: Pressestelle des Landkreis Elbe-Elster