Sicherheit in Firmen - Unternehmergespräch in Lauchhammer

Gegen Einbrecher Stadt Lauchhammer lädt zum Unternehmergespräch zur Sicherheit in Firmen

Die Möglichkeiten, Langfingern und Einbrechern den Griff ins unternehmerische Portmonee oder das Materiallager zu erschweren, sind vielfältig.

Eine ganze Reihe Gewerbetreibender folgte der Einladung der Stadt Lauchhammer, die gemeinsam mit der IHK-Geschäftsstelle Senftenberg das Fachforum zum Thema Unternehmenssicherheit organisierte.

Angeregt worden war das Treffen bei den letzten Unternehmermeetings in Lauchhammer, bei der das Thema Einbrüche ebenfalls auf der Tagesordnung stand. "Im Tagesgeschäft ist es verständlich, wenn das Thema nicht ganz oben auf der Liste steht, dennoch ist es wichtig, sich intensiv damit zu befassen, das haben wir bei der Einbruchserie im Frühjahr dieses Jahres gesehen", so Bürgermeister Roland Pohlenz zur Begrüßung der Gäste.

Dan Hoffmann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle im Bereich Senftenberg riet den Unternehmern, eine genaue Inventarliste für den Fall der Fälle zu erstellen und das Betriebsvermögen so zu dokumentieren. "Einfache Sicherheitsvorkehrungen gehören dazu: beispielsweise nur so viel Material wie unbedingt nötig, auf der Baustelle zu lagern", sagt der IHK-Fachmann. Er rät, die kostenlosen Präventionsgespräche der Polizei zu nutzen, um vor Ort die Schwachstellen der betrieblichen Sicherheit analysieren zu lassen. Das bestätigt Polizeioberkommissar Peter Schmidt von der Polizeidirektion Cottbus.

"Wir kommen kostenlos zu Ihnen ins Unternehmen und schauen, wie Sie vorbeugend tätig werden können", sagt Peter Schmidt. Von den Fachleuten unter die Lupe genommen werden aber nicht nur die äußere, sondern auch die innere Sicherheit in den Geschäftsräumen. "Ein nicht unerheblicher Teil der Diebstähle wird von Mitarbeitern verübt. Insbesondere, wo Bargeld im Spiel ist, sei der Griff in die Kasse ein mögliches Delikt. Auch hier gelte es, Vorsorge zu treffen. Er nennt einfache Möglichkeiten: nicht genutzte Räume sollten verschlossen, Materialien und Kunden nicht im Gebäude alleine gelassen werden. Eine besondere Möglichkeit, Eigentum zu kennzeichnen, ist die Verwendung künstlicher DNA. Diese DNA wird mit einem Code versehen und kann so überall auf der Welt sicher über eine Eigentümerdatenbank identifiziert werden. Der Gegenstand ist also für den Dieb praktisch unbrauchbar, weil nicht verkäuflich. Sichtbar ist die künstliche Kennzeichnung nicht, ein entsprechender Aufkleber schrecke aber ab.

Uwe Kalisch, Inhaber des Lauchhammeraner Unternehmens Kalisch Computer- und Kassensysteme, stellte interessante Lösungen zur Sicherung des Eigentums vor.

Quelle: PM der Stadtverwaltung Lauchhammer