InnoTrans 2012 - Gleisanschluss und Hafenkante per Mausklick

Brandenburg präsentiert Infrastruktur-Datenbank auf der InnoTrans 2012

Gleisanschluss und Hafenkante per MausklickEinen Überblick über die Weltneuheiten der Schienenverkehrstechnik und vor allem die Angebote der märkischen Aussteller verschaffen sich Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und Staatssekretär Rainer Bretschneider am morgigen Mittwoch bei der InnoTrans 2012. Die Weltleitmesse der Personen- und Güterverkehrsbranche öffnet von heute bis Freitag für Fachbesucher ihre Tore. An den Publikumstagen am Wochenende sind die Berliner Messehallen und das Frei-gelände unterm Funkturm dann auch für interessierte Gäste zu besichtigen.

Zwischen den mehr als 2200 Ausstellern aus 45 Ländern wird am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg auch für eine Logistik-Initiative aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) geworben. Das Portal www.gleisanschluss-brandenburg.de  bietet per Mausklick unter anderem einen schnellen Überblick aller Brandenburger Güterverkehrsstellen (private und öffentliche Schienenhaupt- und Nebenanschließer einschließlich der Anlagen der DB Netz AG). Sämtliche Kerndaten von der Erreichbarkeit bis zur Umschlagtechnik zwischen Schiene und Straße sind abrufbar. Und eine Neuerung steht vor der Fertigstellung: Zur InnoTrans 2012 ermöglicht das MIL gemeinsam mit der Entwicklungspartnerin IPG mbH aus Potsdam erste Einblicke in die baldige Erweiterung der Plattform um die 46 Brandenburger Häfen mit Güterumschlag-Technik.

Minister Jörg Vogelsänger: "Mehr Güterverkehre von der Straße auf die umweltfreund-licheren Schienen- und Wasserwege zu verlagern, ist ein grundsätzliches Ziel Branden-burger Verkehrspolitik. Dazu gehört nicht allein, das Augenmerk auf die erfolgreichen, großen Güterverkehrszentren in der Metropolregion zu legen. Wir müssen das Potenzial im gesamten Land erkennen und befördern. Dazu trägt unser Online-Auftritt bei, der sich mittlerweile zu einem rege genutzten Logistikportal entwickelt hat und auch von anderen Bundesländern mit großem Interesse beobachtet wird."

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg