Weniger Aufträge für die Brandenburger Industrie

Weniger Aufträge für die Brandenburger IndustrieIm Juli 2012 meldeten die Brandenburger Industriebetriebe den dritten Monat in Folge rückläufige Auftragszahlen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, verringerte sich das preisbereinigte Auftragsvolumen gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 7,9 Prozent, wobei das Geschäft im Inland um 2,0 Prozent und das mit dem Ausland um 19,1 Prozent zurückging.

Eine starke Nachfrage im Inland nach chemischen Erzeugnissen (63,9 Prozent) verhalf dieser Branche zu einer Zuwachsrate von 59,1 Prozent. Gute Geschäfte mit ausländischen Geschäftspartnern sorgten auch bei den Herstellern von Papier, Pappe und Waren daraus sowie bei den Betrieben der Metallerzeugung/-bearbeitung für Zuwächse von insgesamt 14,6 Prozent und 8,3 Prozent. Dagegen meldeten andere Wirtschaftszweige gegenüber dem Monat Juli 2011 Auftragsrückgänge in zweistelliger Größenordnung, hauptsächlich infolge erheblicher Einbußen im Auslandsgeschäft. So sanken die Auftragsvolumina bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen (–33,9 Prozent), bei den Produzenten von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (–30,7 Prozent), im Bereich Herstellung von Metallerzeugnissen (–14,2 Prozent).und im Maschinenbau (–10,7 Prozent).

In den Monaten Januar bis Juli des laufenden Jahres verminderte sich das Auftragsvolumen in der Brandenburger Industrie gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent, bei rückläufigen Inlandsbestellungen (–16,0 Prozent), aber gestiegenen Auslandsaufträgen (27,7 Prozent).

Quelle: Über das Datenangebot des Bereiches Verarbeitendes Gewerbe informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg