Sächsische Unternehmen auf der ILA 2012

1.200 Aussteller aus der ganzen Welt präsentieren sich auf der ILA in Berlin, Deutschlands größter Luft- und Raumfahrtmesse. Darunter auch zahlreiche Unternehmen aus Sachsen.

 

Der sächsische Staatssekretär für Verkehr, Roland Werner, hat heute bei einem Rundgang auf der ILA unter anderem den Gemeinschaftsstand "Sachsen-Live" besucht. Auf dem von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH organisierten Stand präsentieren sich 15 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Freistaat.

Staatssekretär Werner: "In Sachsen gibt es zahlreiche luft- und raumfahrtrelevante Industrieunternehmen sowie ein großes Forschungspotenzial mit regionalen Schwerpunkten in Dresden, Chemnitz und Freiberg. Die ILA gilt als branchenübergreifender globaler Treffpunkt der Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik. Die Messe bietet optimalen Zugang zur EU als kaufkraftstärkstem Aerospace-Markt der Welt sowie zu den aufstrebenden Märkten in Mittel- und Osteuropa. Die Repräsentanz des Freistaates durch sächsische Unternehmen, die erfolgreich in der Luft- und Raumfahrtbranche tätig sind, ist auf der ILA unabdingbar."

Die Zahl der Mitarbeiter in der sächsischen Luft und Raumfahrtbranche ist im Zeitraum von 2007 bis 2011 um fast 30 Prozent auf ca. 6.200 gewachsen.

Bei dem Besuch des Standes vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) verkündete der Aussteller 3D ICOM GmbH & Co. KG Staatssekretär Roland Werner eine gute Nachricht: Das Hamburger Unternehmen wird Anfang November 2012 einen neuen Standort in Großenhain eröffnen. Geplant sind vorerst ca. 22 Mitarbeiter, weitere 20 Stellen sollen in den darauffolgenden Monaten geschaffen werden. Die 3D ICOM GmbH & Co. KG produziert Leichtbaukomponenten und -systeme aus Glasfaser- und Kohlenstofffaserverbundwerkstoffen unter Einsatz modernster Produktionstechnologien.

"Die Neuansiedlung der 3D ICOM GmbH & Co. KG in Großenhain ist eine sehr erfreuliche Neuigkeit. Der Freistaat Sachsen setzt viel daran, das sich solche innovativen Unternehmen hier niederlassen. Gerade auch mittelständische Betriebe, die sich auf ein Gebiet spezialisiert haben, sind ein wichtiger Baustein für die Luft- und Raumfahrtindustrie im Freistaat Sachsen", so Staatssekretär Werner.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr