Bundesländerranking - Sachsen überholt erstmals West-Bundesland

Im aktuellen wissenschaftlichen Bundesländerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche (WiWo) ist der Freistaat Sachsen das bestplazierte der neuen Bundesländer. Sachsen hat sich vom zwölften auf den zehnten Rang vorgearbeitet und liegt erstmals vor einem westdeutschen Bundesland, nämlich Bremen.

"Die Studie bestätigt: Wir sind in Sachsen auf dem richtigen Kurs", so der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). "Sachsens Betriebe sind innovativer als der Bundesdurchschnitt, und der Freistaat darf sich zu Recht als ‚Land der klugen Köpfe‘ bezeichnen. Bei den Patentanmeldungen pro Einwohner haben wir bereits vier alte Bundesländer überholt." Im bundesdeutschen Dynamikvergleich hat Sachsen Berlin und Thüringen hinter sich gelassen und sich von Platz vier auf Platz zwei verbessert. Laut INSM-Bundesländerranking hat die Arbeitsplatzversorgung von 2008 bis 2011 um mehr als vier Prozentpunkte überproportional zugelegt und liegt derzeit bei 77,2 Prozent, also deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Staatsminister Morlok: "Die Feststellung der INSM, dass Sachsen mit seinem starken Arbeitsmarkt punktet, ist besonders wichtig. Das Bundeslanderranking zeigt auch: Sachsen ist nicht mehr die verlängerte Werkbank des Westens."

Hintergrund:

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vertritt die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft. Sie setzt sich für eine moderne wettbewerbliche Ausrichtung der Wirtschafts- und Sozialordnung ein Das Bundesländerranking umfasst ca. 100 Indikatoren mit den Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und soziale Faktoren gemessen und verglichen werden können.