14. Brandenburger Energietag in Cottbus eröffnet

Zentrale Herausforderungen: Netzausbau und Speichertechnologien

Netzausbau und Speichertechnologien  

Wirtschafts- und Europastaatssekretär Henning Heidemanns hat heute vor zahlreichen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Verbänden den Brandenburger Energietag in Cottbus eröffnet. Als eine der größten Herausforderungen bezeichnete Heidemanns die Integration der Erneuerbaren Energien in das bestehende Energiesystem.

"Der dynamische Ausbau der erneuerbaren Energieträger Wind und Sonne hat dazu geführt, dass der Regelungsbedarf in den Stromnetzen immer höher wird. Eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft ist es daher, die Stromnetze auszubauen, die Entwicklung von Speichertechnologien weiter voranzutreiben und die Versorgungssicherheit unabhängig von Wetterlagen zu sichern", sagte Staatssekretär Heidemanns.

Er verwies darauf, dass das Land Brandenburg als "Leitsternträger" mit der "Energiestrategie 2030" und dem Cluster "Energie" nach wie vor eine Schrittmacherfunktion für die Energiewende in Deutschland habe. "Wir wollen auch in den nächsten Jahren eine umweltverträgliche und sichere, eine bezahlbare und von den Bürgern akzeptierte Energiegewinnung gewährleisten. Dafür müssen wir einen klugen Mix aller heimischen Energieträger mit mehr Intelligenz im Netzmanagement und Fortschritten bei der Energieeinsparung verbinden", sagte Staatssekretär Heidemanns.

Beim Energietag standen die aktuellen Entwicklungen der Energiewende im Mittelpunkt. In fünf Foren diskutierten Experten über Themen wie Netzausbau, Versorgungssicherheit und bezahlbare Energiepreise, dezentrale Lösungen der Energieversorgung sowie über Fragen der Bürgerbeteiligung und Akzeptanz. Auslegungsberechnungen für Versorgungsanlagen waren Thema eines weiteren Forums.

In der Ausstellung zum Energietag haben sich mehr als 40 Verbände, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Energieerzeugung und Energieeffizienztechnologien präsentiert.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg