Lärmschutz am Flughafen BER

Positionspapier des Brandenburger Verkehrsministeriums zum Lärmschutz am Tag am neuen Flughafen BER

Positionspapier des Brandenburger Verkehrsministeriums zum Lärmschutz am Tag am neuen Flughafen BER Das Brandenburger Verkehrsministerium sieht nach den Worten seines Staatssekretärs Rainer Bretschneider den angekündigten, neuerlichen Klagen zum Lärmschutz am Tag rund um den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) "mit großer Gelassenheit entgegen."

"Wir stehen auf einer Linie mit dem Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahr 2004, dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2006 sowie dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom Juni dieses Jahres", stellte Bretschneider fest.

Die Vollzugshinweise der Planfeststellungsbehörde des Brandenburger Verkehrsministeriums an die FBB vom 15. August stellen sicher, dass die Regelungen des Planfeststellungsbeschlusses eingehalten werden.

Das ergibt sich auch aus einer umfassenden Expertise, die ab sofort über die Internetseite des Ministeriums abrufbar ist. Sie dokumentiert die Regelungen zum Tagschutz im Kontext der Gerichtsentscheidungen sowie Ergebnisse der Lärmwirkungsforschung. Daraus abgeleitet werden Anforderungen für den baulichen Schallschutz am Tag, die den vorgeschriebenen Lärmschutz am BER sicherstellen.

Ausgangspunkt ist das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte und fachlich allgemein anerkannte Berechnungsverfahren (AzB-DLR, Anleitung zur Berechnung von Fluglärmbelastungen), das es ermöglicht, auf der Basis einer Lärmprognose für das Jahr 2023 die für die Dimensionierung des baulichen Schallschutzes erforderlichen Maximalpegel zu berechnen.

Bretschneider: "Ob man es will oder nicht, wir haben es mit Rechenverfahren zu tun, deren Ergebnisse nicht genauer sein können als die Ausgangsgrößen. Insofern haben wir die Anforderungen des Planfeststellungsbeschlusses und der Gerichte korrekt erfüllt."

Positionspapier im Internet (PDF)

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg