Aktionsplan ProIndustrie

Christoffers informiert Abgeordnete über industriepolitische Strategie

Christoffers informiert Abgeordnete über industriepolitische StrategieWirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hat heute die Abgeordneten des Landtages über den Aktionsplan "Pro Industrie" informiert.

"Sinn des Aktionsplans ist es, den politischen Rahmen für die Weiterentwicklung der Industrie im Land zu setzen. Noch gibt es in Brandenburg zu wenige Industriebetriebe und zu wenig industrielle Fertigungstiefe. Dem wollen wir entgegenwirken. Ziel ist es, das Land moderner, ökologisch orientierter und international wettbewerbsfähiger zu profilieren. Dazu haben wir Handlungsfelder definiert. Diese beziehen sich auf die Bereiche Rahmenbedingungen, Vernetzung und Innovation, Internationalisierung und Dienstleistungen, Fachkräfteentwicklung sowie Standortkommunikation", sagte Minister Christoffers.

Praktisch bedeute die Umsetzung des Aktionsplanes eine Reihe von Maßnahmen, erläuterte der Minister. Beispielsweise würde der Gewerbe- und Industrieflächenatlas weiterentwickelt oder der Aufbau einer Innovationskette rund um das Thema nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien vorangetrieben. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für industrielle Produktion und Wertschöpfung sei ein wichtiges Element einer aktiven Industriepolitik des Landes in dieser Legislaturperiode.

Zu den geplanten Maßnahmen des Aktionsplans "ProIndustrie" gehört auch die Verbesserung der Imagebildung sowie des industriellen Standortmarketings. Vorgesehen sind beispielsweise eine Imagekampagne „ProIndustrie" für eine stärkere Unterstützung und Akzeptanz der Industrie, Industrie- und Clusterkonferenzen als Informations- und Kommunikationsplattform sowie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit mit Industrieunternehmen des Landes. Außerdem soll die engere Kooperation des industriellen Mittelstandes im Rahmen von Informationsplattformen unterstützt werden. Neben der Umsetzung von Maßnahmen zur Fachkräfteentwicklung soll auch eine verbesserte Durchlässigkeit von der beruflichen in die akademische Bildung erreicht werden.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg