Auftragslage der Brandenburger Industrie im Juni 2012 rückläufig

Auftragslage der Brandenburger Industrie im Juni rückläufigWie bereits im Vormonat, meldeten die Brandenburger Industriebetriebe des Verarbeitenden Gewerbes auch im Juni 2012 weniger Auftragseingänge als vor einem Jahr. Preisbereinigt verringerte sich das Auftragsvolumen gegenüber Juni 2011 um 17,3 Prozent, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mit. Danach gingen die Volumina der Inlands- und Auslandsaufträge um 21,0 Prozent und 7,2 Prozent zurück.

Eine starke ausländische Nachfrage sowohl nach Produkten der metallerzeugenden und -bearbeitenden Betriebe (49,1 Prozent) als auch nach Erzeugnissen des Maschinenbaus (54,5 Prozent) sorgte in diesen Branchen für Steigerungsraten von insgesamt 20,0 Prozent und 9,2 Prozent. In anderen Wirtschaftszweigen entwickelte sich die Auftragslage dagegen rückläufig. So mussten die Hersteller von elektrischen Anlagen und DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen Einbußen von 35 Prozent und mehr, die Hersteller von Metallerzeugnissen von 18,7 Prozent hinnehmen. Bei den Herstellern von Papier, Pappe und Waren daraus, in der chemischen Industrie und im Fahrzeugbau betrug der Rückgang der Auftragsvolumina 8,6 Prozent, 3,8 Prozent und 2,5 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2012 lag das Auftragsvolumen der Brandenburger Industriebetriebe insgesamt auf dem gleichen Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums, bei einem Minus von 18,0 Prozent im Inlandsgeschäft und einem Plus von 34,5 Prozent im Auslandsgeschäft.

Über das Datenangebot des Bereiches Verarbeitendes Gewerbe informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg