Unternehmen in Sachsen überdurchschnittlich innovativ

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bescheinigt Sachsens Unternehmen eine überdurchschnittliche Innovationsfähigkeit.

Der Staatssekretär im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), Hartmut Fiedler, stellte heute die Ergebnisse der Studie "Innovationen in Sachsen" vor, die das SMWA in Auftrag gegeben hatte. 641 sächsische Betriebe wurden dafür befragt.
Die Studie ist eine Anknüpfung an das Bundesprojekt MINO (Matching von Innovationsfähigkeit und nachhaltigen Organisationsmodellen), einer repräsentativen Betriebsbefragung in den innovativsten Branchen. Sie ergänzt die Erkenntnisse aus dem "IAB-Betriebspanel", einer branchenübergreifenden Befragung von bundesweit rund 16.000 Betrieben aller Größen.

"Innovationen wirken sich positiv auf Ertragslage, Produktivität und Umsatz aus. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Unternehmen jeglicher Branchen Anreize für innovatives Denken zu verschaffen und sie bei der Umsetzung zu unterstützen", so Staatssekretär Fiedler.

Die Mitarbeiter des IAB fragten in der Studie nicht nur nach der Entstehung von Innovationsideen, sondern analysierten auch Innovationshemmnisse. Die häufigsten Ideengeber sind die eigenen Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter eines Unternehmens. Die größten Innovationshemmnisse sind laut Umfrageergebnis Zeitmangel, bürokratische Hürden sowie ein hohes wirtschaftliches Risiko.

Staatssekretär Fiedler: "Das unmittelbare Umfeld eines jeden Unternehmers ist der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Innovationsmanagement. Erschwerende Umstände, die zu Innovationshemmnissen führen, sind dabei zu minimieren. Eine repräsentative Studie wie das IAB-Betriebspanel ‚Innovationen in Sachsen‘ ist hilfreich, weitere Möglichkeiten der Unterstützung zu ermitteln." Der Freistaat unterstützt die Innovationsfähigkeit sächsischer Unternehmen mit verschiedenen Angeboten und Maßnahmen wie dem jährlichen Innovationsgipfel oder der Innovationsstrategie.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr