Spatenstich in Frankfurt (Oder) für KV-Terminals

Leistungsfähige Infrastruktur für Brandenburgs Tor nach Osten

Spatenstich in Frankfurt (Oder) für KV-Terminals Frankfurt (Oder) - Signal auf Grün: Das Brandenburger Infrastrukturministerium und die Stadt Frankfurt (Oder) stellen die Weichen für den weiteren Ausbau des stadteigenen KV-Terminals, der schon jetzt zu den wichtigsten Logistikdrehkreuzen im Land gehört. Am Montag (16. Juli) übergibt Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider anlässlich des ersten Spatenstichs an Frankfurts Oberbürgermeister Martin Wilke den dafür notwendigen Zuwendungsbescheid aus der Landesförderung in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Davon sind 1,7 Millionen Euro (75 Prozent) Mittel der EU. Das Eisenbahnbundesamt beteiligt sich mit 7 Millionen Euro, wovon 5,7 Millionen Euro (80 Prozent) ebenfalls aus Fördertöpfen der Europäischen Union stammen.

Bretschneider: "Land, Bund und EU haben hier ihre Fördermittel zusammengelegt, um Brandenburgs Tor zum Osten für die weiter wachsenden Warenströme fit zu machen. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von insgesamt 9.360.000 Euro, zu dem das Unternehmen und so auch die Stadt einen Teil beiträgt, wird am KV-Terminal Frankfurt (Oder) die Umschlagfläche erweitert. Weiterhin können der Gatebereich und Gleisanlagen ausgebaut werden."

In den Jahren von 1999 bis 2011 wurden im Terminal bereits 11,65 Millionen Euro investiert. Seit dem 1. April hat die PCC Intermodal die Anlage übernommen.

Von Frankfurt aus gibt es regelmäßige Zugverbindungen von und nach Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam, Gliwice, Kutno - insgesamt 36 Züge pro Woche.

Im Rahmen des Ausbaus fördert der Bund einen Portalkran über vier Umschlaggleise mit Kranbahnschienen auf 620 Meter Länge.

Die Förderung durch das Land Brandenburg wird über den EU-Fonds EFRE sichergestellt. Mit dem Geld kann der Neubau von Gleisanlagen, insbesondere zwei zusätzlichen Umschlaggleisen einschließlich der Verlängerung der bestehenden Umschlaggleise auf 620 Meter, sowie die Verlängerung der Umschlagsfläche erfolgen.

Neben den Terminals im Güterverkehrszentrum (GVZ ) Großbeeren und im Werk BASF in Schwarzheide ist das Frankfurter Terminal eines der umschlagstabilsten in Brandenburg.

Das Terminal stärkt mit seinen Umschlagsdienstleistungen den regionalen Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt, besonders im Branchenkompetenzfeld Logistik. Das Terminal ist ein leistungsfähiger Logistiker für die regionalen Produzenten und Logistiker. Es übernimmt die effiziente Beschaffung und Distribution zur Optimierung der Transportketten internationaler Unternehmen.

Durch die Verkehrsverlagerung wird das LKW-Aufkommen im Fernverkehr, insbesondere auf der A 12, gesenkt. Gemäß dem hier verfolgten Konzept Green Logistics ist damit eine Senkung der Kohlendioxidbelastung verbunden. Im Rahmen des Seehafenhinterlandverkehrs wird der Hamburger Hafen entlastet.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg