Sächsisches Know-how gefragt in Russland

Eine sächsische Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Staatssekretär Hartmut Fiedler besucht derzeit das Gebiet Swerdlowsk. Die Unternehmer und Wissenschaftler wollen die sächsisch-russischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen erweitern.

Staatsekretär Hartmut Fiedler zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der Reise sehr zufrieden: "Die Gespräche mit der russischen Seite sind sehr offen und herzlich. Russland ist einer der bedeutendsten Handelspartner für den Freistaat Sachsen. Die russische Nachfrage nach sächsischen Produkten aus der Kraftfahrzeug- oder Werkzeugmaschinenbranche ist hoch. Diese positive Entwicklung wollen wir ausbauen. Die russischen Gesprächspartner sind sehr an technischem Know-how aus Sachsen und an der beruflichen Aus- und Fortbildung interessiert."

Sächsische Firmen stellen im Rahmen der Unternehmerreise unter anderem ihre Produkte und innovativen Lösungen im Rahmen von sächsisch-russischen Technologieforen vor. Nachdem gestern bereits eine Informationsveranstaltung im Werk Uralvagonzavod mit 40 Teilnehmern auf große Resonanz stieß, besuchten heute 70 Fachleute das Forum "Ressourceneffiziente Produktionstechnologien sowie neueste Forschungs- und Entwicklungstrends für den Maschinen- und Anlagenbau".

Am Rande des Forums unterzeichneten Staatssekretär Hartmut Fiedler und Vize-Premierminister Dr. Aleksandr Jurewitsch Petrow eine Absichtserklärung zur Vertiefung der Partnerschaft

Am Rande des Forums unterzeichneten Staatssekretär Hartmut Fiedler und Vize-Premierminister Dr. Aleksandr Jurewitsch Petrow eine Absichtserklärung zur Vertiefung der Partnerschaft (siehe Foto). Ein wichtiger Schritt bildet dabei die Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Sachsen - Gebiet Swerdlowsk. Sie wird industrielle und wissenschaftliche Kooperationsprojekte in den Bereichen Maschinenbau, Schienenfahrzeugbau, Bahntechnik, Reengineering sowie Energieeffizienz entwickeln und fördern. Ebenso konnten sächsische Firmen die Zusammenarbeit mit russischen Partnern vor Ort intensivieren. Die Dresdner Unternehmen Staxera und Sunfire widmen sich zukünftig gemeinsam mit dem Jekaterinburger Unternehmen NPO Avtomatika / Ural Industrial Company dem Aufbau und der Vermarktung netzunabhängiger Stromerzeuger auf der Basis von Brennstoffzellen in Russland.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr